Johnson knackt Joe Gibbs Racing in Dover

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Jimmie Johnson konnte am vergangenen Sonntag die Joe Gibbs Racing Dominanz gemeinsam mit Hendrick Motorsports unterbinden und gewann das „AAA 400“ in Dover!

Man kann getrost sagen, dass „Miles, The Monster“ (Maskottchen vom Dover International Speedway) schon längst im Winterschlaf schlummert, denn wirklich spektakulär war das Rennen auf dem 1 Meilen Beton-Oval nicht. Auch in die „Taktikklassiker“-Schublade kann man das Rennen nicht schieben, da selbst ein Spritpoker aufgrund einer späten „debris“-Caution nicht drin war.

Doch dieser Sieg war mehr als nur ein kleiner Schritt in Richtung Meisterschaft für Jimmie Johnson, sondern es war ein denkwürdiger Sieg auf dem Dover International Speedway. Vor diesem 400 Meilen Rennen lagen Richard Petty, Bobby Allison und Jimmie Johnson gemeinsam mit sieben Siegen auf Platz 1 in der Siegesliste, doch durch diesen achten Sieg in Dover ist Jimmie Johnson nun der alleinige Spitzenreiter:

„Ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals etwas geschafft habe, was Richard Petty nicht geschafft hat. Dieser Sieg ist etwas sehr besonderes für mich.“

Jimmie Johnson konnte das letzte Viertel des 400 Runden Rennens regelrecht dominieren und nur Dale Earnhardt Jr. konnte ihm nach der letzten Caution in Runde 369 gefährlich werden, als Johnson’s Teamkollege vier neue Reifen aufzog, während die Leader Johnson, Kenseth und Gordon lediglich zwei neue Reifen nahmen. Letztendlich reichte es aber für den Publikumsliebling nicht und Jimmie Johnson gewann das Rennen völlig verdient. Dale Earnhardt Jr. konnte sich über den zweiten Platz nicht freuen, denn mehrere eigene Fehler in der Boxengasse ruinierten immer wieder die so wichtige „track position“ während dem Rennen.

Die Top 5 komplettierten hinter Johnson und Earnhardt Jr. die Fahrer Joey Logano, Jeff Gordon und Meisterschaftsanwärter Kyle Busch. Der Punkteführende Matt Kenseth konnte ebenfalls ein paar Führungsrunden am vergangenen Sonntag sammeln, verlor aber nach dem letzten Restart ein paar Positionen und kam als siebter ins Ziel.

Auch erwähnenswert:

  • Carl Edwards musste seinen Ford Fusion in der 377. Runde in der Garage abstellen und verlor durch den resultierenden 35. Platz die meisten Punkte als Chase-Fahrer. Somit verlor er ebenfalls über sieben Positionen in der meisterschaft und liegt jetzt 65 Runden zurück.
  • Rennergebnis
  • Punktestand

Mit acht Punkten Vorsprung auf Johnson geht Matt Kenseth auch nach Kansas als Punkteführender ins Rennen. Sein Teamkollege Kyle Busch hat zwölf Punkte Rückstand, die natürlich noch aufholbar sind. Ab Platz vier dagegen sind die Chancen auf die Meisterschaft allerdings schon fast gen null. Kevin Harvick müsste 39 Punkte aufholen und der letzt platzierte im Chase, Kasey Kahne, hat einen Rückstand von über 78 Punkten. Dover hat allen gezeigt, dass der Kampf um die Meisterschaft ein Dreikampf zwischen Kenseth, Johnson und Kyle Busch geworden ist.

Nächste Woche geht es nach Kansas, wo wir hoffentlich ein spannenderes Rennen sehen können, als es in Dover der Fall war. Eine ausführliche Vorschau findet ihr wie immer im Laufe der Woche hier bei uns.

 

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