Kahne ist über Kenseth verärgert

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Kasey Kahne musst einmal mehr einen unverschuldeten Unfall einstecken. Doch dieses mal ist er verärgert, wie er auf einer nationalen Medien Telefon-Pressekonferenz verlauten ließ.

Vier – Null. Das ist die aktuelle Bilanz in Kasey Kahnes Unfallliste mit den Fahrern von Joe Gibbs Racing (JGR). Schon früher in dieser Saison wurde er von Kyle Busch – Sieger in Watkins Glen – mehr oder weniger in einen Unfall verwickelt (Daytona 500, Talladega und Darlington) und nicht selten hatte der Hendrick Motorsports Fahrer ein Top 5 Auto. Nun gesellt sich auch Matt Kenseth, ebenfalls Fahrer bei JGR, der Liste hinzu, als er in den finalen Runden eines hitzigen Watkins Glen Restart die Nummer 5 (unweigerlich) an der linken Heckseite traf. Das Resultat war ein Unfall mit jede Menge Schrott, in dem auch Kahnes Teamkollege Dale Earnhardt Jr. verwickelt war und seinen Ärger über Funk freien Lauf ließ.

Auch Kasey Kahne war verärgert über den späten Unfall und lies seinen Ärger über Twitter freien Lauf:

„Ich war frustriert, doch ich versuchte gleichzeitig einfach Späße darüber zu machen“, so der 33-jährige Sprint Cup Fahrer. „Ich habe getwittert das ich zu JGR gehen werde. Einige Leute haben mir dann auf Twitter geschrieben und es endete in Späßen, was ich dann genossen habe.“

Vor dem Unfall lag Kasey Kahne auf einem guten elften Platz, schließlich war der aus Enumclaw (Washington) stammende Fahrer noch nie ein Ass auf dem Rundkurs im Bundesstaat New York. Dies hätte seinen achten Platz in der Meisterschaft gefestigt und somit auch die Chase Qualifikation, nun aber liegt das Team von Hendrick Motorsports drei Punkte hinter dem zehntplatzierten Martin Truex Jr. zurück.

„Matt hat mich dieses Jahr schon mehrmals strapaziert. Er traf mich dort und das werde ich nicht vergessen. Ich habe von ihm was anderes erwartet, aber die Dinge sind nun mal wie sie sind. Wir werden sehen wie es weitergeht.“

Doch eine Entschuldigung gab es vom Sprint Cup Champion aus dem Jahr 2004 per SMS, wie Kahne erklärt:

„Er hat mich mehrmals angeschrieben und hat sich bei mir entschuldigt und erklärte mir, wie es zu diesem Unfall kam. Ich verstehe dies und ich schätze die SMS‘. Doch gleichzeitig versuchen wir natürlich den Sprung in den Chase zu schaffen. Es stört, wenn du immer wieder von Leuten daran gehindert wirst, dass Ziel zu erreichen. Dies ist dieses Jahr nun einfach zu oft passiert und ich weiß nicht was ich dagegen machen kann, erfreut bin ich jedenfalls nicht. Es nervt einfach und ist ärgerlich.

Die ganze Gibbs Sache…das ist nun das vierte Mal das mich ein Gibbs Wagen gecrashed hat. In Watkins Glen ging es nur um die elfte Position, aber die anderen male fuhr ich um Platz eins, zwei und fünf. Wir haben jede Menge Punkte liegen lassen wegen diesen Jungs. Das alles lässt mich natürlich nicht kalt.“

Doch an Paybacks denkt der ruhige und meist unauffällige Kasey Kahne nicht. Er wolle so fahren, wie er es von seinen Kollegen auch erwartet. Alles was er tun könne, wäre „hart arbeiten“ und sich „bestens auf die Rennen vorzubereiten“. Mit zwei Siegen ist Kasey Kahne’s Chance auf den Chase höher als seiner anderen Kollegen, da alle Fahrer außerhalb der Top 8 nur einen oder keinen Sieg haben. Auch Michigan ist für den Hendrick Motorsports Fahrer ein gutes Pflaster, schließlich fiel er nur durch einen Reifenschaden auf Platz 1 liegend aus dem ersten Michigan Rennen des Jahres.

 

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