Truck-Vorschau: Mudsummer Classic in Eldora 2013

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Es ist soweit! Seit vielen Jahren startet eine Serie unter dem Dach der NASCAR wieder auf einer Dirt-Strecke: Die Truck Series wird in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Eldora starten.

mudsummerclassisDas letzte NASCAR Rennen auf einem Dirt-Track-Oval ist über 40 Jahre her und fand am 30. September 1970 auf dem State Fairgrounds Speedway statt, welches „The King“ Richard Petty gewann. Doch nun wagt die NASCAR ein Experiment mit der Truck Series auf dem Eldora Speedway, wo in den letzten Jahren auch die bekannten „Prelude to the Dream“ Veranstaltungen statt gefunden haben. Dies ist ein wahres Saisonhighlight welches man auf keinen Fall verpassen sollte. Wir erklären euch das Format und geben euch die wichtigsten Informationen, damit ihr bestens auf den langen Dirt-Abend vorbereitet seid!

Die Strecke

Der „Eldora Speedway“, in der Nähe von New Weston im Bundesstaat Ohio, ist mit das bekannteste Dirt-Oval von ganz Amerika und ist der Veranstaltungsort von wichtigen Sprint Car Events wie zum Beispiel „The World 100“, „The Kings Royal“ oder aber auch von der Charity Veranstaltung namens „Prelude to the Dream“, in der oftmals Sprint Cup Fahrer teilnehmen. Das Oval, welches 1954 eröffnet wurde, ist genau eine halbe Meile lang (etwa wie der Bristol Motor Speedway) und bietet den Fahrern ein 24° Banking in den vier Kurven. Besonders interessant ist der Fakt, dass das Oval seit 2004 dem bekannten Sprint Cup Piloten und dreimaligen Sprint Cup Champion Tony Stewart gehört, der das Oval im besagten Jahr von Earl Baltes abkaufte.

Wie so oft gibt es im Vorfeld natürlich auch Sicherheitsbedenken, die aber auf jeden Fall angebracht sind. Zwar besitzt die Strecke Fangzäune, doch Safer Barriers sucht man wie so oft auf den Dirt-Ovalen vergeblich. Die NASCAR bzw. Tom Gideon („NASCAR Director of Safety“) stellt klar, dass die Strecke für das Truck-Event die Sicherheitsrichtlinien der NASCAR erfüllt. Hoffen wir das nichts passiert!

Die permanente Zuschauer-Kapazität beträgt ca. 18.000 Plätze, die auf den Tribünen auf der Start/Ziel Geraden sowie Turn 1 & 4 verteilt sind. Ein volles Haus darf man auf jeden Fall erwarten, auch wenn das „Mudsummer Classic at Eldora“ mitten in der Woche stattfindet, denn die Tickets waren schon nach wenigen Tagen ausverkauft.

Das Format

Das Format unterscheidet sich in jedem kleinsten Detail gegenüber den normalen Rennwochenenden. Zu einem haben nur 30 anstatt den normalen 36 Fahrern die Chance an dem Rennen teilzunehmen, in der die Top 20 der Truck Fahrerstandings sicher für das sogenannte „Main Event“ (das Hauptrennen) qualifiziert sind. Alle anderen müssen sich über fünf sogenannte „Heat-Rennen“ (Qualifikations-Rennen) qualifizieren, die über jeweils acht Runden gehen (Caution Runden werden nicht mitgezählt!) In jedem dieser fünf Rennen wird jeweils der beste Truck, der nicht automatisch qualifiziert ist, im Hauptrennen dabei sein.

Am Ende gibt es noch ein 15 Runden Rennen für alle Fahrer, die sich bisher in den Heat Rennen nicht qualifizieren konnten und fahren die Startpositionen 26-29 aus. Der 30. Startplatz ist für den letzten Truck Champion, der bisher nicht qualifiziert ist, vorbehalten. Sollte dieser Startplatz von einem vergangenen Champion nicht beansprucht werden, so wird dieser von einem weiteren Truck des 15 Runden Rennen aufgefüllt.

Highlight des Abends ist natürlich das eigentliche Meisterschaftsrennen, wofür es auch ganz normale Punkte (die in die Meisterschaft einfließen) geben wird. Das 150 Runden lange Rennen wird in 60, 50 und 40 Runden aufgeteilt. Nach jedem Segment haben die Teams die Chance Reifen zu wechseln und sonstige Arbeiten am Truck zu erledigen. Alles in allem heißt das also für die Zuschauer, dass man sieben Rennen voller Spannung und V8 Lärm genießen darf. Hier nochmal eine Übersicht über das Format:

  • Qualifikation für die Heat Rennen (Zeitfahren)
    • 5 Heat-Rennen, in denen sich jeweils der erste für den Main Event qualifiziert [8 Runden]
      • 1 „Last Chance“ Rennen für die Fahrer, die sich in den Heat Rennen nicht qualifizieren konnten. Die besten 4 kommen in den Main Event. [15 Runden]
        • Main Event: 30 Fahrer, 150 Runden, 3 Segmente (60,50,40)

Entry Liste

  • 35 Fahrer haben sich für das Rennen angemeldet
  • Mit Sternchen (*) versehene Fahrer müssen sich noch qualifizieren
  • U.a. dabei: Ryan Newman, Austin Dillon, Kyle Larson, Ken Schrader, Kenny Wallace

[hide-this-part morelink=“Hier klicken für die Entry Liste“]

# Fahrer Owner
3 Ty Dillon Richard Childress
4 Jeb Burton Harry Scott Jr.
6 Jared Landers* Eddie Sharp
7 John Wes Townley Tom DeLoach
07 Jimmy Weller III* Ken Smith
8 Max Gresham* Eddie Sharp
9 Ron Hornaday Jr. Joe Denette
10 Jennifer Jo Cobb* Jennifer Jo Cobb
13 Tracy Hines Duke Thorson
17 Timoty Peters Tom DeLoach
18 Joey Coulter Kyle Busch
19 Dave Blaney Brad Keselowski
24 Brennan Newberry* Bob Newberry
29 Ryan Blaney Brad Keselowski
30 Kyle Larson* Steve Turner
31 James Buescher Steve Turner
32 Miguel Paludo Steve Turner
34 Ryan Newman* Steve Turner
39 Austin Dillon Susan Bates
44 Jr Heffner* Rober Colarusso
51 Scott Bloomquist Kyle Busch
52 Ken Schrader* Ken Schrader
54 Darrell Wallace Jr. Kyle Busch
57 Norm Benning* Norm Benning
60 Dakoda Armstrong Vickie Compton
62 Brendan Gaughan Richard Childress
63 Justin Jennings* Mike Mittler
68 Clay Greenfield* Clay Greenfield
77 German Quiroga Jr. Tom DeLoach
81 Kenny Wallace Bobby Dotter
84 Jeff Babcock* Chris Fontaine
88 Matt Crafton Rhonda Thorson
93 Chris Jones* Pam Sieg
98 Johnny Sauter Mike Curb
99 Bryan Silas* Chris Baluch

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Sonstiges

 

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