Texas Iceman oder Scott Jr.: Wer kauft Phoenix Racing?

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Die Zeit von „Phoenix Racing“ ist bald abgelaufen. Nur noch drei Rennen verbleiben und die Gerüchte um den Aufkauf des Teams stoppen nicht. Nun kommt auch NASCAR Veteran Terry Labonte ins Gespräch.

bush-phoenix-racingDie Gerüchteköche brodelt und es wird spannend, schließlich steht das letzte Rennen von Phoenix Racing kurz bevor. In Indianapolis, mit das größte Rennen des Jahres, wird das Sprint Cup Traditionsteam das letzte Rennen bestreiten bis die #51 erst einmal in die Versenkung tritt. Allerdings ist für einen Nachfolger als Team Owner gesorgt, doch wer wird es?

Letzte Woche bestätigte James Finch, Team Owner von Phoenix Racing, dass ein Käufer des Ein-Wagen Teams gefunden und die Zukunft des Teams gesichert ist. Angeblich soll es sich hierbei um Harry Scott Jr., ein waschechter Business Mann und Co-Owner des Nationwide Teams „Turner-Scott Motorsports“, handeln. Doch in den letzten Tagen kam ein ganz neuer Name hinzu und das wäre eine echte Überraschung: Terry Labonte!

Der zweimalige Sprint Cup Champion aus den Jahren 1984 und 1996 wird an diesem Sonntag mit Frank Stoddards C&J Energy Ford sein 885. Sprint Cup Start in Daytona feiern. Doch neben der langjährigen Fahrer Erfahrung, hat Terry „Iceman“ Labonte auch schon Owner Erfahrung, wenn auch schlechte. Im Jahr 2010 gründete er mit dem Geschäftspartner Billy Stavola das Sprint Cup Team „Stavola-Labonte Racing“, doch das Team scheiterte schon nach drei Rennen und wurde geschlossen. Doch bei Phoenix Racing sind die Grundvorrausetzungen ganz andere, schließlich fährt die #51 die beste Saison in der Geschichte des Teams.

Könnte es am Ende sogar eine Kooperation zwischen Harry Scott Jr. und Terry Labonte geben? Möglich ist es, denn beide könnten daraus Vorteile erschließen. Harry Scott Jr. hat jede Menge Geld und ebenfalls Erfahrung mit dem Nationwide Team, während Terry Labonte nach wie vor gute Beziehungen zu Rick Hendrick bzw. Hendrick Motorsports (Labonte fuhr von 1994 bis 2004 für HMS) pflegt und somit könnte das Team sicherlich weiterhin die Kooperation mit Hendrick Motorsports aufrecht erhalten, wie es auch momentan der Fall ist.

All das könnte bedeuten, dass Justin Allgaier endlich zum lang ersehnten Sprint Cup Debüt kommt. Seit 2009 fährt der 27-jährige für das „Turner Scott Motorsports“ Team in der Nationwide und hat einen starken Sponsor (Brandt) im Rücken. Sollte der Kauf des Teames ohne Probleme verlaufen, könnte Allgaier schon dieses Jahr ein paar Rennen im Sprint Cup fahren um Erfahrung zu sammeln, während er 2014 dann eine volle Saison fährt und um den Rookie of the Year Award kämpfen kann.

 

Die restlichen Rennen würde dann Terry Labonte fahren, schließlich hat er jahrelange Erfahrung und würde als Miteigentümer des Teams keine zusätzlichen Kosten verursachen. Eine weitere Idee wäre auch Terry Labontes jüngerer Bruder Bobby Labonte. AJ Allmendinger wird dieses Jahr weitere drei Rennen für JTG/Daugherty Racing bestreiten, welche Bobby Labonte dann für „Phoenix Racing“ fahren könnte. Somit würde das Team einen sehr erfahrenen Fahrer haben, der wichtige Informationen für das junge Team weitergeben könnte.

Zudem hat Bobby Labonte für 2014 keinen Vertrag bei JTG/Daugherty Racing und auch die anderen Sprint Cup Teams schlagen sich nicht um Labonte. Hier bietet sich sogar eine Chance an, dass das neue Team rund um Harry Scott Jr. ein Zwei-Wagen Team wird. Wie schon oben erwähnt hat Allgaier einen Sponsor in der Hand, denn man sicherlich dazu bewegen kann mit in den Sprint Cup zu kommen – ein Wagen würde somit also schon bezahlt sein. Wenn nun Bobby Labonte den ein oder anderen Sponsor finden könnte, eröffnet man das zweite Cockpit innerhalb des Teams. Selbst wenn es nur 20-30 Rennen für Labonte wären: Zwei Wagen sind in jeder Situation besser als nur ein Wagen.

All das sind natürlich nur Gedanken meinerseits, wie denkt ihr über das Thema? Ich persönlich freue mich richtig auf das neue Team und bin gespannt, wie sich das ganze entwickeln wird!

 

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