Vorschau – Coke Zero 400 in Daytona 2013

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Die NASCAR kehrt dieses Wochenende für das alljährliche Sommerrennen zur Geburtsstätte zurück, Daytona! Kann Jimmie Johnson auch im zweiten Daytona Rennen den Sieg erringen und wie viel Einfluss wird das Rennen auf den Chase haben?

Coke_Zero_400Wie jedes Jahr reist der Sprint Cup Tross zum vierten Juli hin nach Daytona Beach, um das traditionelle 400 Meilen Rennen auf dem Daytona International Speedway abzuhalten. Doch was darf man sich von dem dritten Superspeedway Rennen in dieser Saison erwarten, vor allem nach dem man während dem Daytona 500 lediglich `single file racing´ beobachhten durfte?

Nun, in Talladega hat man gesehen das es gehen kann, allerdings weiß man nicht ob es nun an der Strecke lag oder der Fakt, dass die Teams die Wagen mittlerweile schon besser kennengelernt haben und Dinge rausgefunden haben, die sie während den Speedweeks im Februar dieses Jahres noch nicht gewusst hatten. Doch eine sichere Prognose, wie das Racing letztendlich ausschaut, würde ich persönlich nicht wagen, da viele Faktoren wie das wärmere Wetter, Streckenverhältnisse und eben jene Erfahrung mit dem Gen6 eine Rolle spielen. Vielleicht geben die Trainings am Donnerstag erste Eindrücke.

Wie jeder weiß ist Daytona, bzw. die Superspeedways generell, schon lange eine einzige Lotterie und das wird auch so bleiben. Einen haushohen Favoriten zu nennen ist somit eigentlich auch unmöglich, was das tippen bei unserem Tippspiel natürlich auch nicht leichter macht. Dennoch kann man einige Fahrer hevorheben, anhand unserer zwei Statistiken:

Daytona

[hide-this-part morelink=“Was ist das Driver Rating?“]

Links findet ihr das “Driver Rating”, welches nach der höchsten Summe sortiert wurde. Das Rating wird durch viele verschiedene Aspekte ausgerechnet, so werden zum Beispiel von allen Kentucky Rennen die Siege, Ergebnisse, Durchschnittsposition in der Führungsrunde, Durchschnittsgeschwindigkeit unter Grün, Schnellste Runde und vieles weiteres in der Wertung mit einbezogen. Rechts seht ihr das normale Durchschnittsergebnis, wie wir es schon immer in den Vorschau Artikeln aufgelistet haben!

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Als erstes fällt natürlich der absolute Publikumsliebling Dale Earnhardt Jr. auf, dessen Vater unzählige ‚restrictor plate‘ Schlachten gewinnen konnte, der in beiden Statistiken in den Top 5 vertreten ist und das beste Durchschnittsergebnis in Daytona der aktiven Fahrer aufweist. Wie ein Jahr zuvor fuhr er auch dieses Jahr in dem Daytona 500 auf den undankbaren zweiten Platz, was allerdings auch gleichzeitig seine Superspeedway Fähigkeit eindrucksvoll repräsentiert. Es ist kein Geheimnis das „Junior“ diese Rennen liebt und es ist nur eine Frage der Zeit bis er wieder in Daytona (oder Talladega) gewinnt.

Auch sein Teamkollege Jimmie Johnson zählt (natürlich) nicht zu den schlechtesten Fahrern auf den Superspeedways (seine zwei Daytona 500 Erfolge sprechen für sich), doch er ist oftmals ein Opfer der Big One’s bzw. Fehlern von anderen Fahrern. In den letzten sechs Jahren, was 13 Rennen entspricht, kam der Hendrick Motorsports Pilot zehnmal nicht über eine Top 20 Platzierung hinaus. Top oder Flop heißt es also beim „Five-Time“, gleiches gilt für Teamkollege Kasey Kahne. Auch Jeff Gordon darf man nicht vergessen, schließlich konnte er schon dreimal das „Great American Race“ gewinnen, zuletzt 2005. Doch ähnlich wie bei Jimmie Johnson verfolgt ihn das Pech, und das nicht nur auf den Superspeedways – man muss also abwarten wo er am Ende landen wird. Auch hier gilt: Top oder Flop.

Bleibt man bei Chevrolet findet man einen weiteren hervorragenden SSW-Fahrer, der in seinen 14 Versuchen allerdings noch nie ein Daytona 500 Rennen gewinnen konnte, dafür aber viermal das Sommerrennen. Die Rede ist natürlich vom dreimaligen Sprint Cup Champion Tony Stewart der die Verteidigung seines Sieges vom letzten Jahr sicher anstrebt. Zwar lief es im Februar schlecht für ihn, nach technischen Problemen mit 82 Runden Rückstand als 41. ins Ziel gekommen, doch seine beiden Teamkollegen Ryan Newman (Platz 5) und Danica Patrick (Platz 7) haben gezeigt das der Speed vorhanden ist. Alle drei, ja auch Danica Patrick, könnte ich mir in der Victory Lane in der Nacht von Samstag auf Sonntag gut vorstellen.

Gleiches gilt für das Joe Gibbs Racing Trio, bestehend aus Kentucky Sieger Matt Kenseth, Denny Hamlin und Kyle Busch. Letzterer führt die „Driver Ratings“ an und konnte im Jahre 2008 das 400 Meilen Rennen von Daytona gewinnen. Das größte Problem für alle Toyoota Fahrer sind allerdings die Motoren, die im Februar reihenweise den Geist aufgaben. Die hohen Temperaturen machen das ganze natürlich nicht besser und somit darf man gespannt sein, wie stark Toyota für diese Geschwindigkeitsschlacht gerüstet ist. Geht man zu konservativ heran, fehlt am Ende der Speed. Geht man zu progressiv heran, könnte es am Ende wieder Motorenprobleme geben. Man ist also sicherlich in einer Zwickmühle, doch in Talladega bekam man es allerdings schon recht gut hin. Auch erwähnenswert ist Daytona Liebhaber Michael Waltrip, der dieses Wochenende das Steuer des Michael Waltrip Racing Toyotas selber in die Hand nimmt, da Mark Martin wie geplant eine Pause einnimmt. Doch wie man es auch dreht und wendet: Daytona ist und bleibt eine Lotterie und am Ende kommt sowieso alles anders.

Das Wetter

Das Wetter für Daytona Beach an diesem Wochenende sieht im großen und ganzen eigentlich ganz gut aus. Am Donnerstag, wo es beide Trainingseinheiten des Sprint Cups gibt, sind 30% Regenwahrscheinlichkeit vorhergesagt, doch über die Tage hinweg bis zum Samstag fällt dies auf 20%. Die Temperaturen werden um die 30° Celsius liegen.

Sonstiges

  • MotorvisionTV sendet das Renenn nicht Live.
  • Alle Zeiten findet ihr in unserem TV-Programm!
 

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