Johnson rockt die Party in Pocono

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Jimmie Johnson konnte nach seinem verpassten Dover Sieg in Pocono zurückschlagen und gewann sein drittes Rennen in der laufenden Sprint Cup Saison. – Stewart / Haas Racing weiterhin im Aufwärtstrend.

Das Rennen in Pocono war, einmal mehr, sehr gewöhnungsbedürftig. Die „Party-Stimmung“ wie bei dem Rennnamen (Party in the Poconos 400) wollte zumindest bei mir nicht so wirklich aufkommen, eher fühlte es sich wie eine Trauerfeier an einem regnerischen Tag an. Aber nun ja, Pocono war schon immer ein, förmlich ausgedrückt, Taktikklassiker. Diesen konnte Hendrick Motorsports Pilot Jimmie Johnson nach 160 Runden für sich entscheiden und erlöste die Zuschauer am Fernsehen, sowie vor Ort.

Das Rennen kennzeichnete sich in der frühen Phase mit langen Grünstints, die bis zu den letzten 30 Runden anhalten sollten. Der größte „Aufreger“ waren die frühen technischen Probleme von Johnsons Teamkollege und Geheimfavorit Kasey Kahne. Der Hendrick Motorsports Pilot musste schon in Runde 1 an die Box bzw. in die Garage, da man mit einem Getriebeproblem zu kämpfen hatte. Dieses konnte man lösen und nach 20 verlorenen Runden konnte man zurück auf die Strecke, doch den Rückstand konnte man natürlich nicht mehr einholen. Der einzige positive Punkt für das Team war der, dass Kasey Kahne locker um den Sieg mitfahren hätte können, wäre eben nicht dieses Problem gewesen.

Nach 67 von 160 Runden fand die NASCAR dann doch mal zu deren Freude ein Gegenstand auf der Strecke und man schickte prompt das Pace Car auf die Strecke, um das Feld zu ordnen. Doch auch nach dem Restart änderte sich mal überhaupt gar nichts und man fuhr einen Stint bis Runde 126, als Martin Truex Jr.’s Toyota etwas Flüssigkeit von sich gab. Der Motor hat allerdings bei allen Toyotas überraschend gehalten. Nach dem folgenden Restart ging es dann spektakulär zu und nicht nur die Tatsache das Dale Earnhardt Jr. in den Top 5 war, sondern man sah dann tatsächlich mal Bewegung im Feld. Lediglich zwei Runden später, in Runde 139, musste das Pace Car erneut auf die Strecke kommen, da Montoya wieder eine berüchtigte Mirko-Lücke im Tunnel-Turn entdeckte. Die Lücke entpuppte sich dann aber zu einem Unfall mit Matt Kenseth, den Juan Pablo Montoya vollkommen auf seine Kappe nehmen muss. Zu schnell, zu ungeduldig, zu schlecht. Schade, somit hat der Kolumbianer ein weiteres Top 10 Ergebnis weg geschmissen. Das echte Highlight des Rennens gab es übrigens in Runde 136, als Tony Stewart und Brad Keselowski ihre Boliden spektakulär in Turn 3 nach einem Kontak abfingen und lediglich ein paar Positionen verlierten.

Der erneute Restart sollte ebenfalls nicht von langer Dauer sein, denn wieder zwei Runden später kollidierten Aric Almirola und Dave Blaney in Turn 1. Der Pace Car Fahrer kam nun vermutlich ins Schwitzen, denn erneut musste er hinaus auf die Strecke und das Feld einsammeln. Das ganze wiederholte sich in Runde 149, als AJ Allmendinger sich entschied auf der Felge zu fahren, zum Glück merkte er es rechtzeitig und konnte seinen Wagen sicher in die Boxengasse fahren. Joa, dann gab es in Runde 155 erneut eine Caution, nach ganzen zwei Runden unter grün, da erneut Dave Blaney seinen schwarzen Chevrolet SS an der Mauer anlehnte. Dies nutzte die NASCAR für eine weitere Caution, doch Jimmie Johnson konnte sich ohne jegliche Mühe in den finalen vier Runden gegen seinen Teamkollegen Dale Earnhardt Jr. und Roush Fenway Pilot Greg Biffle absetzen. Danke Johnson!

Statistiken

Nächste Woche geht es dann zu dem schnellen Oval nach Michigan, wo Dale Earnhardt Jr. vor einem Jahr seine vier Jahre lange Sieglosigkeit beendete. Dazu mehr in unserer Vorschau, die wie immer im Laufe der Woche erscheinen wird.

 

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