Erste Überlegungen für das Gen7

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Das Gen6 rollt zwar erst seit diesem Jahr, doch die ersten Überlegungen für die nächste Generation werden schon getätigt. Reale Scheinwerfer und V6 Motoren sind nur wenige Dinge die genannt worden sind.

Die Teams lernen derzeit noch das Gen6 kennen, welches seit dem Daytona 500 im Einsatz ist, tätigen  Chevrolet, Ford, Toyota und die NASCAR schon die ersten Überlegungen für die nächste Generation des Einsatzwagen der NASCAR, welches eine große Auswirkung auf die Zukunft der NASCAR haben könnte. Das Ziel bleibt dennoch das gleiche: Mehr Markenidentität sollen die Stockcars bekommen und man orientiert sich weiterhin an die frühen 50er Stockcars, die tatsächlich noch wirkliche PKW’s waren, lediglich ein wenig modifiziert.

Um mehr Ähnlichkeit zwischen den Rennwagen und den Wagen die auf der Straße fahren, schrecken die zuständigen Leute selbst vor kuriosen Ideen, wie sie uns vielleicht im ersten Augenblick erscheinen, nicht zurück: „Wir haben über richtige Scheinwerfer,  Rückleuchten und weitere Sachen die die Wagen mehr nach den Wagen aussehen sollen wie sie bei uns in den Autohäusern stehen“, so Pat DiMarco, NASCAR Programm Manager von Ford, gegenüber dem „racecar-engineering.com“ Magazin. Ein Projekt welches schon beim Gen6 im Gespräch war, aber nicht auf all zu viel Zustimmung traf. Negative Aspekte waren zum Beispiel der wenige Gebrauch von Licht und selbst bei Nachtrennen wären diese nicht unbedingt von Nöten, in Zeiten von großen, ausreichenden Flutlichtern neben den Strecken. Die Sache sei aber noch nicht vom Tisch und könnte sogar bei einem neuen Facelift des Gen6’s eine Rolle spielen. Gleiches gilt für das elektronische Dashboard, welches für das kommende Jahr geplant sind, doch nicht alle Fahrer wollen dies wie Jeff Burton berichtet, aber gleichzeitig neue Ideen einbringt:

„Ich denke jeder Wagen sollte Onboard Audio und eine Videokamera haben, damit die Fans während dem Rennen am Computer, Smartphone oder Tablet ihren Favoriten beobachten können.“

Interaktivität, welches derzeit wohl mit das größte Projekt der NASCAR ist. Durch den vielen Gebrauch der Fahrer von Twitter und der NASCAR selber ist die NASCAR eines der führenden Unternehmen im Bereich Social Media und lässt die Fans zusammen kommen. Den NASCAR-Twitter Boom hat man übrigens Brad Keselowski zu verdanken der ein Foto während der roten Flagge beim Daytona 500 2012 gepostet hat. Ab diesem Zeitpunkt ist die Aktivität signifikant gestiegen und NASCAR ging etwas später eine Kooperation mit Twitter ein.

Doch wohl die größte Änderung könnte am Herzstück eines jenen Automobil passieren: Der Motor. Es ist kein Geheimnis das die NASCAR mit ihren Boliden gute 20, 30 Jahre hinterher ist, doch dies könnte sich mit dem Gen7 ändern. Man überlegt derzeit ob man zu einen V6 Motor wechseln würde und nicht wie in den letzten Jahrzehnten einen V8, allerdings sei man sich im klaren das die Fans solch einen Motor momentan komplett ablehnen würde, doch die Zeiten eines V8’s in normalen PKW’s ist längst abgelaufen, wie wir alle wissen.
Allerdings spielt der finanzielle Aspekt ebenfalls eine wichtige Rolle denn es gibt nur wenige Motorsportserie die so viele Motoren in einem Jahr verbrauchen wie die NASCAR. Durch ein V6 könnte die Lebenszeit eines Motores verlängert werden und somit eben auch die Kosten – ein Aspekt der für die Hersteller und für die Teams sicherlich positiv ist.

Auch die Direkteinspritzung ist ein Thema, welches schon im Gen6 Wirklichkeit werden könnte. Derzeit sind die 875 PS Boliden mit einem elektronischen Einspritzsystem ausgestattet, dass letztes Jahr eingeführt wurde, unterwegs. Allerdings hagelte es Kritik bei der Einführung des EFI, so die Abkürzung der elektronischen Sprit Einspritzung, da diese „Technologie“ ebenfalls 20 Jahre alt gewesen sei. Einer der Kritiker war übrigens Brad Keselowski der mit einer 25.000 US Dollar Strafe dann aber doch schnell ruhig gewesen war.Die nächste Generation des NASCAR Einsatzwagen könnte kleiner, leichter und Motoren mit weniger Hubraum aber mehr Leistung, sprich man könnte die gleiche Entwicklung einschlagen wie die Autoindustrie.

Alles in allem sollte man allerdings abwarten denn dies sind nur Überlegungen der Hersteller und der NASCAR. Überlegungen die aber nötig sind und erfolgen müssen, denn auch die NASCAR muss in Zeiten von Finanzkrisen und „Klimawandel“ umdenken.

Quelle: www.racecar-engineering.com's Stockcar Magazin Nr. 10
 

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