Eure persönliche NASCAR Story: Eintrag #3

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Eintrag Nummer 3 unserer Reihe „Eure persönliche NASCAR Story“ wartet um gelesen zu werden. Diesmal teilt uns Michael W. seine persönliche NASCAR Story. Vielen Dank an dieser Stelle an Michael und wir hoffen das weitere Stories unsere E-Mail Postfächer erreichen. Viel Spaß beim lesen!

Meinen ersten Kontakt mit Nascar hatte ich 2006 oder 2007, im Alter von 12 oder 13 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch Motors TV sehen, was jetzt aufgrund eines Anbieter Wechsels leider nicht mehr der Fall ist. Damals sah ich mir fast jeden Tag irgendwelche Rennen an, besonders gern die V8 Supercars, BTCC und CORR Trucks, bis zu jenem Tag, als die Zusammenfassung eines Nascar Rennens übertragen wurde. Es war etwas vollkommen Neues, da ich noch nie ein Oval Rennen gesehen hatte. Da ich auch gerne „Best of Crash“ gesehen habe, wusste ich natürlich, dass es öfters auch mal knallt. Jedenfalls war ich von dieser Art des Racing fasziniert und konnte die nächste Übertragung nicht abwarten. Leider hatte ich damals nur etwa zwei oder drei Mal die Chance Rennen zu sehen. Damals war mein Lieblings PC-Spiel übrigens DTM Race Driver (der erste Teil), in dem es ja auch Nascar und vor allem Bristol gab. Ich hatte viel Spaß mit dem „Im Kreis gefahre“. Leider verlief es sich nach dem Anbieterwechsel, bis letztes Jahr…


Letztes Jahr im Frühling kam ich irgendwie auf den Drops mal wieder ein Nascarrennen sehen zu müssen. Ja, ich weiß, das Internet hilft, aber ich kam irgendwie mit meinem Vater auf das Thema zu sprechen, bevor ich Google fragen konnte. Jedenfalls meinte er, dass er irgendwo in der Programmzeitschrift was von Nascar gesehen hatte. Ich war schneller als Bill Elliott bei der Programmzeitschrift und durchpflügte die Seiten auf der Suche nach den sechs schönsten Buchstaben der Welt. Da, Motorvision TV, Montag 21:10. Mist es war Dienstag. Nächste Woche Montag…Yes, sie übertragen. Also, programmierte ich den Festplattenrekorder am nächsten Montag auf Nascar und konnte am Dienstag nach der Schule mein erstes Nascarrennen nach etwa 6 Jahren sehen. Es war, glaube ich, das Coke 600. Dieses Prozedere zog sich einige Wochen hin, bis das Dover Race als Liveübertragung angekündigt wurde. Meine Eltern waren schlichtweg begeistert, als ich ihnen ankündigte, dass wir am nächsten Sonntag Nascar sehen werden(das größte Problem an nur einem Fernseher mit Sky). Als dann der große Tag kam war ich vor Aufregung kaum zu halten. Das Rennen wer dann auch ganz unterhaltsam, obwohl ich meinen Eltern öfters mal den Sinn hinter dem linksrum fahren erklären musste(sind keine Motorsport Fans).
Später kam ich dann auf den Nascar-Racing-Club, noch später auch auf den Stammtisch 😉 und hatte eine Möglichkeit wöchentliche Informationen zu meinem Lieblingssport zu bekommen. Aus Spaß an der Sache (und weil ich meinen Klassenkameraden langsam auf den Geist ging) fragte ich im Herbst 2012 dann beim Nascar-Racing-Club an, ob noch Interesse an einem Kollegen für die Nationwide Series besteht, bzw. einem Mitspieler bei den Let’s Plays. Damit war ich dann voll in die deutsche Nascarszene integriert. Gegen Ende des Jahres war ich bei Rennen dann auch öfters im Stammtisch Chat zu finden und hänge nun jedes Wochenende am Stammtisch rum und mache einen auf Kyle Busch Fanboy.
Das ist nun die Story wie ich zu Nascar kam, aber was finde ich am Stundenlangen „Im Kreis fahren“ so toll? Ganz einfach: es geht zur Sache und es gibt nicht, wie in Europa, für jeden Mist Strafen. Außerdem erfüllen diese Autos meine Traumvorstellung eines Autos perfekt: V8, 800+ PS, Kanten. Das Racing haut natürlich auch rein, besonders Martinsville hat es mir angetan. Die SSW’s finde ich hingegen nicht ganz so faszinierend wie die meisten anderen Fans(Sorry, jeder hat andere Vorlieben). Zu guter Letzt ist die deutsche Nascar Community großartig, es gibt zwar vergleichsweise wenige Fans, aber dafür sind die immer 200% dabei.
Zum Schuss beantworte ich noch die Frage nach meinem Favoriten. Mein Favorit im Cup ist Kyle „Rowdy“ Busch. In der Nationwide drücke ich Regan Smith die Daumen. Warum diese beiden? Bei KB ist die Antwort recht einfach: Ich hatte ihn bei meinem ersten Nascar Rennen ohne große Überlegung als meinen Favoriten ausgewählt und konnte mir seinen Namen als einzigen bis 2012 merken. Dann fand ich heraus, dass er erstens ein verdammt guter Fahrer ist und zweitens ein Rowdy der gerne mal wütend wird.
Bei Smith lief es etwas anders. Zuerst gefiel mir sein schwarzer Cup Chevy, dann fiel mir auf, dass er trotz kleinem Team gute Ergebnisse abliefert und dann war ich sein Fan. Spätestens in Homestead als er seinen ersten NWS Sieg einfuhr war ich mir sicher: „Den unterstützt du nächstes Jahr!“
Im Jahre 2013 und versuche ich nun jedes Wochenende im Stammtisch Chat mit zu diskutieren, während ich die Rennen verfolge. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich viel Spaß dabei habe mit zu diskutieren, mit Jo zusammen Kyle zu pushen und Nik zu ärgern (Ich mach nur Spaß Nik 😉 ). Nascar ist im Laufe des letzten Jahres ein Teil meines Lebens geworden (und zwar einer auf den ich nicht verzichten möchte). Ich habe viel Spaß dabei und hoffe auf weitere geile Jahre des Nascar Racing.

Das war meine Nascar Story.
Keep Racing,
Michael
Nascar-Racing-Club.com

Dieser Artikel wurde 1 zu 1 übernommen wie er bei uns eingetroffen ist. Sämtliche Aussagen entspricht lediglich der Meinung des Verfassers und muss nicht mit unserer (www.nascar-stammtisch.de) übereinstimmen.
 

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