Nationwide Series: Tut die Dominanz der Cup Fahrer gut?

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Kyle Busch hat dieses Wochenende sein viertes Nationwide Rennen in dieser Saison gewonnen und das dritte in Folge in lediglich sechs Rennen. Die als Sprungbrett für den Sprint Cup verkommt immer mehr zur Freitag/Samstagabend Belustigung der Cup Fahrer. Sollten nicht die Rookies um Siege kämpfen?

Nun, dass die Cup Fahrer regelmäßig in der Nationwide Series fahren ist nichts neues und es hat sich schon deutlich verbessert, als sich die NASCAR entschied das die Fahrer nur noch in einer Serie Punkte sammeln dürfen und somit nicht gleichzeitig den Nationwide Titel gewinnen können, obwohl man eigentlich in dem Sprint Cup fährt. Doch auch diese Saison ist wieder ein fader Beigeschmack in der Nationwide Series (NWS) dabei…

Kyle Busch hat in der heutigen Nacht sein viertes Rennen in der NWS von insgesamt sechs Rennen gewonnen und gleichzeitig das dritte in Folge. Fokussiert man sich auf die Top 10 in Texas, entdeckt man sogar das sieben Sprint Cup Fahrer in Texas in die Top 10 gefahren sind. Das alles ist meiner Meinung nach nicht Sinn der Nationwide Series und auch nicht der Sinn der Truck Series. Ich würde sogar so weit gehen, dass man es eigentlich verbieten sollte das die Sprint Cup Fahrer in niedrigeren Klassen fahren dürfen, oder nur eine begrenzte Anzahl der Rennen, denn momentan öden mich persönlich die NWS Rennen an.

Die NASCAR wirbt für die Nationwide Series damit das hier „neue Namen gemacht werden“, dass hier die zukünftigen Sprint Cup Superstars fahren. Und ja, dass Feld in diesem Jahr ist mit das stärkste in der Geschichte der Nationwide. Diese Saison fahren Austin Dillon, Regan Smith, Brian Vickers, Elliott Sadler, Chris Buescher, Nelson Piquet Jr., Trevor Bayne, Kyle Larson, Sam Hornish Jr. und all die anderen Full Time NWS Fahrer. Alles Fahrer die eine Chance haben sich in dem Sprint Cup (wieder) zu etablieren. Doch um in den Sprint Cup zu kommen, braucht man Erfolge und Sponsoren. Die Sponsoren kommen durch Erfolge. Erfolge sind aber nicht möglich, wenn die starken Sprint Cup Fahrer jede Woche mitfahren und die Rennen dominieren.

Auch das Argument „Dann würden ja zu wenige Fahrer mitfahren.“ zieht nicht. In Texas hatte man 45 gemeldete Wagen in der Entry List, 40 Wagen dürfen in dieser Saison in den Rennen fahren. Doch fünf Teams, die sehr begrenzte Mittel haben, hatten allerdings keine Chance in der Quali sich für das Rennen zu qualifizieren. Würde man das Feld wie in der Truck Series auf 38 Wagen runtersetzen, hätte man locker die Cup Fahrer kompensiert.

Die NASCAR muss sich etwas überlegen, denn so wie es momentan läuft ist es einfach nur lächerlich meiner Meinung nach. Die Rookies brauchen Erfolge, das Spotlight, das Siegergefühl. Doch solange ein Kyle Busch, Brad Keselowski oder Carl Edwards regelmäßig mitfahren und gewinnen ist das nicht möglich und es verkommt tatsächlich zu einem Spaß Rennen für die Cup Fahrer. Die NWS hatte so tolle Voraussetzungen in diesem Jahr, doch all das ist schon längst zu Nichte gemacht.

Dieser Artikel basiert lediglich auf meiner eigenen Meinung.
 

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