Johnson feiert Start/Ziel Sieg in Martinsville

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Jimmie Johnson zeigte sich wie erwartet stark und konnte mit einem souveränen Start/Ziel Sieg den 500 Runden Klassiker in Martinsville gewinnen. Auch in den Punkten konnte er die Führung von Teamkollegen Dale Earnhardt Jr. an sich nehmen!

Niemand hatte so wirklich eine Chance am gestrigen Sonntag, als Jimmie Johnson seine Prozessionsfahrt auf dem Short Track in Martinsville begann. Sein Teamkollege Jeff Gordon fügte in einem Interview nach dem Rennen schmunzelnd zu, dass man sonst immer eine kleine Chance gehabt hätte da Johnson sonst immer aus dem Mittelfeld starten musste. Dieses Jahr allerdings konnte sich der fünf malige Sprint Cup Champion am Freitag die Pole sichern und dominierte schließlich das gestrige Rennen.

Lediglich die beiden Joe Gibbs Piloten Matt Kenseth und Kyle Busch konnten dem Hendrick Piloten ein paar Führungsrunden abluchsen, doch am Ende konnten sie nur zu sehen wie Johnson in die Victory Lane fuhr. Auch der Zweitplatzierte Clint Bowyer fuhr ein starkes Rennen nach dem er in einer Kettenreaktion mit 10 Wagen in Runde 180 involviert war. Mit einem leicht zerbeulten Wagen brachte er Jimmie Johnson allerdings auch nicht in große Bedrängnis.

Auch Johnsons Teamkollegen Jeff Gordon und Kasey Kahne brachten ein tolles Rennen zu Stande. Gordon brachte Johnson sogar ein wenig in Bedrängnis, besonders im ersten langen Stint doch ein später Fehler in der Box machte ein Sieg unmöglich. Am Ende wurde er dritter, direkt vor Kasey Kahne der nun die fünfte Position in der Meisterschaft übernehmen konnte. Dale Earnhardt Jr. dagegen hatte einen miserablen Tag erwischt. Mit Problemen in den langen Stints, ging es schnell nach hinten, doch auch er war in der Kettenreaktion in Runde 180 involviert was eine Top 10 Platzierung schwierig gestaltete. Ein später Dreher beendete dieses Ziel entgültig, am Ende fuhr er als 24. ins Ziel und verlor seine Tabellenführung an Johnson.

Bester Ford an diesem Tag war einmal mehr Sprint Cup Champion Brad Keselowski der nur knapp eine weitere Top 5 Position in einem Fotofinish mit Kyle Busch verpasste. Auch Australier Marcos Ambrose und Roush Pilot Greg Biffle konnten in die Top 10 vorfahren, was durchaus ein Beweis für die steigende Performance der Ford Motoren sind.

Denny Hamlin Ersatz Mark Martin zeigte sich lernfähig. Lange fuhr er im hinteren Feld herum, doch mit Tipps von Hamlin, der Vorort war, konnte er den Gibbs Toyota auf die 10. Position fahren. Problem war, dass Mark Martin Hamlins Setup fuhr. Doch natürlich sind die Fahrstile bei jedem Piloten anders! Ebenfalls ernennenswert ist die respektable Leistung seitens Danica Patrick. Von der letzten Position aus inklusive Dreher und jede Menge Fremdkontakt verpasste sie nur knapp die Top 10 mit einem zwölften Platz, ihr bestes Ergebnis nach Daytona.

Nächste Woche steht das erste Nachtrennen in Texas statt. Eine ausführliche Vorschau findet ihr im Laufe der Woche!

 

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