Kyle Larson – Der zukünftige Cup Champion

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Den Spruch „Who is this kid!?“ sollte man bei Kyle Larson nun nicht mehr in den Mund nehmen. In diesem Artikel erfahrt ihr, warum Kyle Larson unser zukünftiger NASCAR Cup Champion sein wird und in welchen Bereichen er sich dennoch noch bessern muss.

Kyle Larson, Teilzeitpilot von dem Turner Motorsports Chevrolet Camaro mit der Startnummer #32 in der Nationwide Series und lediglich 21 Jahre jung, sorgt in der noch jungen Saison für jede Menge Wirbel im NASCAR Alltag. Von kontroversen Manövern, über Unfälle, bis hin zu spektakulären und klugen Überholmanövern war in lediglich 5 Rennen alles dabei. Doch was macht ihn so besonders, dass ein Jeff Gordon (Tony Stewart, Kasey Kahne) ihn lobt und stolz ein Bild, das Larson in Jeff Gordon Klamotten zeigt, per Twitter postet?

Es hat mehrere Gründe. Der junge Kyle Larson mit asiatischen Wurzeln polarisiert, hat Mut und zeigt den absoluten Willen ein Rennen zu siegen was er diese Saison schon mehrmals gezeigt hat. Seine Saison begann, wie bei so vielen, während den Speedweeks in Daytona Beach und sein erstes Rennen war das Late Model Rennen bei dem „Battle of the Beach“ auf der Gegengeraden des 2,5 Meilen Ovals in Florida. Und schon nach diesem Rennen wusste so gut wie jeder wer er ist, nach dem er den Führenden Mike Stefanik in der letzten Runde mehrmals anstoß und ihn dann schließlich in der letzten Kurve endgültig zum drehen brachte und sich so den Sieg zu sichern. Zugegeben, es war nicht die feine Art. Und es haben sich in diesem Moment viele gegen ihn gerichtet, aber wisst ihr was? Das interessiert ihn nicht, denn seine Leidenschaft sind Rennen und Rennen sind dazu da sie zu gewinnen. Natürlich sollte man seine Gegner respektieren, doch einem Dale Earnhardt Sr. interessierte dies früher auch nicht als er z.B. einen Terry Labonte in Bristol abschoss.

Ich kenne kaum einen anderen der so einen Willen zeigt zum Siegen und genau das gefällt mir so gut an dem Jungen. Er nutzt sein fahrerisches Können und verpackt es mit einer leichten Aggressivität in den letzten Runden und so was sieht man heutzutage nur noch selten im Motorsport, aber auch speziell in der NASCAR, denn seien wir ehrlich: Die Zeiten in denen Piloten wie aufgescheuchte Rednecks fuhren sind längst vorbei, zu viel steht auf dem Spiel (Sponsoren, Geld, Geld und Geld). Lediglich ein Kyle Busch würde ich noch in die Kategorie in der Kyle larson angehört dazu stecken.

Allerdings birkt dies auch Gefahren. Zu oft stand ein Kyle Busch in den (negativen) Schlagzeilen und hat sich ebenfalls zu oft Rennen zu Nichte gemacht da er viel zu früh zu aggressiv gefahren ist, was Kyle Larson in diesem Jahr in Las Vegas auch schon passiert ist. Kyle Busch hat es gelernt und Kyle Larson sollte dies auch tun. Ich meine nicht das sie die Aggressivität komplett hinaus nehmen sollen, sondern diese nur in dem letzten Renndrittel zum Vorschein bringen sollten, denn alles andere ist zu Waghalsig.

In der Nationwide Series hat Kyle Larson so weit einen tollen Job gezeigt und besonders der Rundenlange Kampf in Phoenix gegen den fünf maligen Sprint Cup Champion Jimmie Johnson sitzt bei mir noch sehr gut im Gedächtnis. Dort hat Kyle Larson seine Klasse gezeigt die er besitzt, ebenso Jimmie Johnson als dieser mehrmals schon in die Trickkiste packen musste und seine Erfahrung ausspielen ließ. Letztendlich gewann Johnson den tollen Fight gegen Kyle Larson, doch das ist meiner Meinung nach nicht schlimm.

In Bristol gab es dann tatsächlich den Showdown zwischen den so ähnlichen Fahrertypen! In einem tollen Nationwide Rennen in Bristol fuhren beide Kyles um den Sieg und am Ende war es ein hauchdünnes Fotofinish zwischen den beiden, den letztendlich Kyle Busch für sich entscheiden konnte, doch auch das Rennen hat gezeigt was für einen Siegwillen Kyle Larson hat und das er wirklich alles gibt bis zur letzten Runde. Wenn Earnhardt / Ganassi Racing, dort hat Larson einen Nachwuchsvertrag, ihn richtig aufbaut und er selber noch dazu lernt, dann bin ich mir sicher das er eines Tages ganz oben stehen wird!

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