Jimmie Johnson gewinnt das Daytona 500!

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Jimmie Johnson hat es zum zweiten Mal in seiner Karriere geschafft! Nach 2006 gewann er auch dieses Jahr wieder das Daytona 500 und beendet somit seine phänomenale Pechsträhne auf den Superspeedways! Sein Teamkollege Dale Earnhardt Jr. fuhr auf den zweiten Platz, während Danica Patrick als achte ins Ziel kam.

In seinem 400. Sprint Cup Rennen schafft der fünfmalige Sprint Cup Champion sein zweiten Daytona 500 Erfolg (was für ein Zahlenspiel)! In den Schlussrunden des „Great American Race“ behielt der Hendrick Pilot einen kühlen Kopf und konnte seine Verfolger in Schach halten, unter anderem auch seinen Teamkollegen Dale Earnhardt Jr. und Toyota Pilot Mark Martin, die einen Angriff zu spät gestartet haben.

Wie schon im Unlimited und in den Duels blieb es fast den gesamten Tag bei Singlefile Racing und wenige Versuche den Führenden zu überholen, so entwickelte sich ähnlich wie 2008 bei der Einführung des Car of Tomorrow eine 43 Wagen starke Perlenkette über dem 2,5 Meilen langen Daytona International Speedway. Der angekündigte Regen hat uns dieses Jahr verschont und das Rennen konnte gemäß nach Plan gestartet werden. Direkt am Start verlor die Polesetterin Danica Patrick die erste Position und musste diese an Hendrick Pilot Jeff Gordon überlassen, doch wer nun dachte das Danica nach hinten durch gereicht wird sollte sich täuschen!

Das Racing entwickelte sich, wie oben schon geschrieben, zum Singlefileracing, auch wenn es einige unten versuchten, angeführt von Kevin Harvick. 28 Runden später sah die NASCAR anscheinend wieder „Debris Gespenster“ und schickte das Pacecar auf die Strecke um das Feld einzusammeln und die ersten Pitstops, bei einem Boxenfenster von ca. 42-48 Runden, wurden getätigt. Beim darauffolgenden Restart änderte sich das Gesamtbild ein wenig an der Führung. Einige Runden nach dem Restart gab es den ersten Unfall. Kasey Kahne – auf Platz vier liegend – verlor den Wagen, da sich die obere Linie staute, und drehte sich nach einem harten Schlag von Kyle Busch genau vor die Nase von Juan Pablo Montoya und es entwickelte sich der typische Billiardeffekt. Involviert neben Kasey Kahne und Montoya waren u.a. Siegaspirant Kevin Harvick, Tony Stewart, Jamie McMurray und Kurt Busch und das Rennen war mehr oder weniger beendet für die Fahrer.

Das Rennen plätscherte sich dann vor sich hin und das obligative Meilenfressen begann, wie in fast jedem Daytona 500. Doch in Runde 90 sorgte Danica Patrick für Aufsehen als sie als erste Frau mindestens eine Runde im Daytona 500 anführen konnte, am Ende des Rennens waren es insgesamt fünf Führungsrunden. Ins Ziel kam sie als Achte und übertraf meiner Meinung nach die Erwartungen an sie nach der Poleposition vom Qualifying.

Das Rennen blieb weiter ruhig bis es in Runde 139 einen Big One gab mit der Besonderheit das nur Fords involviert waren. Ausgelöst wurde der Unfall von Trevor Bayne und Brad Keselowski, letzterer konnte seinen Wagen aber spektakulär abfangen und konnte ohne größere Schäden weiterfahren. Ganz im gegenteil Bayne: Auch hier begann wieder ein heiloses Durcheinander und die Wagen von Edwards, Gilliland,Terry labonte, Ricky Stenhouse Jr. und David Ragan wurden demoliert. Dies war übrigens der fünfte Unfall für Carl Edwards während den diesjährigen Speedweeks, was ein neuer Negativrekord sein sollte.

Doch auch Toyota hatte am Sonntag nichts zu feiern. Nachdem Kenseth das Rennen lange anführte, musste der zweimalige Daytona 500 Sieger in Runde 150 rauchend in die Box. Besonders bitter, da er über 86 Runden lang das Feld angeführt hatte und seine Top 5 Serie auf den Superspeedways aus dem letzten Jahr fortführen hätte können. Zwei Runden später erwischte es seinen Teamkollegen Kyle Busch, der mit einem Motorschaden direkt in die Garage fuhr und das Rennen beendete. Das ganze entwickelte sich endgültig zum „running gag“ als auch martin Truex Jr. in die Box musste und ebenfalls sein Motor den Geist aufgab.

In Runde 179, 21 Runden verblieben, gab es den letzten wirklichen Crash des tages. Jeff Burton schlug nach einem Reifenschaden mit seinem Chevrolet SS in die Mauer des Tri-Ovals und sorgte für die Unterbrechung des Rennens. Nach dem Restart begannen dann die Fahrer ein Rennen zu fahren. Brad Keselowski konnte sich bis 13 Runden vor Schluss an der Führung halten bis Jimmie Johnson es nach einem rundenlangen Rad-an-Rad Kampf schaffte nach oben zu ziehen und die Führung zu übernehmen. Die tolle, entstandene Renndynamik sollte aber nochmal durch eine, diesmal berechtigte, Debris Caution unterbrochen werden, dass ganze 10 Runden vor Schluss. Johnson wählte beim Restart wie Erwartet die obere Linie und konnte sich bis Ende des Rennens gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Keselowski hatte nichts mehr dagegen zu setzen und das Dou Earnhardt Jr. / Mark Martin versuchten es viel zu spät Johnson zu überholen und kamen daher nur als zweiter bzw. dritter ins Ziel.  Ein Überholmanöver in der letzten Runde zu starten ist mit dem aktuellen Regelpaket zu spät, da es unglaublich schwierig geworden ist zu überholen, dass konnte man nun schon mehrmals während den Speedweeks beobachten.

Nächste Woche geht es dann in die Wüste von Arizona, und zwar nach Phoenix! Hier werden die Karten neu gemischt und man darf auf das Racing gespannt sein, denn auf diesem Typ Rennstrecke sahen wir bisher noch keine Referenzen. Eine Vorschau zu dem Rennen findet ihr im Laufe der Woche auf unserer Seite. An dieser Stelle möchten wir uns noch für die technischen Probleme am Wochenende außerordentlich entschuldigen, die auch noch weiter anhalten werden. Google hat unsere Seite auf eine so genannte „Blacklist“ verschoben, da angeblich Malware Aktivitäten aufgezeichnet wurden. Wir vermuten das sich ein schädlicher Code in das Script eingeschlichen hat, um diesen zu entfernen muss Jo allerdings erstmal wieder zurück sein. Wir haben allerdings keine Meldungen von Antivir Programmen verzeichnet, checkt aber bitte eure PC’s falls ihr dennoch regelmäßig auf die Seite geht. Vielen Dank für euer Verständnis.

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