Vorschau – 55th Daytona 500 2013

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Es ist soweit! Die 55. Ausgabe des DAYTONA 500 steht unmittelbar bevor und das Warten hat endgültig ein Ende, wenn am Sonntag Abend zum ersten mal um Punkte gefahren wird. MotorvisionTV sendet Live!

Wir sahen das Unlimited, das Qualifying und die Duels, doch nun kommt das wirkliche Rennen was „NASCAR-Amerika“ und wir sehen wollen: Das legendäre 500 Meilen Rennen von Daytona! Es ist die 55. Ausgabe eines der wichtigsten Rennen in Amerika und auf der ganzen Welt und wir wollen euch auf das Rennnen einstimmen, damit auch ihr Top Vorbereitet in das Rennen gehen könnt! Unsere Vorschau zum Daytona 500!

Zum 55. Mal trifft sich die weltweite Stockcar Elite in Daytona, um das legendäre Daytona 500 auszufahren. Seit 1959 wird das prestigeträchtigste und wichtigste Rennen der amerikanischen NASCAR gefahren und ist bis heute das Rennen mit der größten Aufmerksamkeit der Medien – Weltweit. Es ist nicht der Saisonanfang was das Rennen so ausmacht, sondern die Geschichte aus vergangenen Rennen. Es ist Daytona, die Geburtsstätte der NASCAR. Hier werden Superstars zu Legenden gemacht, jeder will das Daytona 500 gewinnen. Es ist das Spiel mit dem Windschatten, was das Rennen so ausmacht und das Bedürfnis für Geschwindigkeit. Die Piloten werden am Sonntag Nachmittag mit 320 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über den 2,5 Meilen langen Superspeedway fahren und das Rad an Rad, 805 Kilometer lang.

Das viel Diskutierte Gen6 wird am Sonntag seine Premiere in einem Punkterennen feiern und kommt erst zum vierten Mal zu einem Renneinsatz nach dem Sprint Unlimited und den beiden Duels. Doch was für ein Racing darf man erwarten bei dem Daytona 500? Man darf getrost sagen das die kurze Ära des Tandemdraften ein für alle mal beendet ist und man zurück zum echten Packracing unterwegs ist. Die Fahrer sind davon überzeugt, dass das Racing an das Racing von vor 10-15 Jahren anknüpft, „Zurück in die Zukunft“ also. Und da ist was dran. Wir durften während den Speedweeks jede Menge Singlefile Racing beobachten und das das Überholen ein echtes Drama werden kann. Dies könnte sich laut den Fahrern am Sonntag ändern, wenn 43 anstatt 20 Wagen auf der Strecke sind.Letztendlich muss man aber abwarten wie sich das Racing in Daytona am Sonntag entwickeln wird.

Die Favoritenfrage war noch nie so wirklich leicht in Daytona, und das Gen6 macht es einem, zumindest in dem ersten Rennen, nicht wirklich einfach. Dennoch sollte man auf jeden Fall einen Blick auf Kevin Harvick werfen, denn immerhin gewann er bisher alle seiner Rennen während den Speedweeks, sprich das „Sprint Unlimited“ und sein „Budweiser Duel“. Sein Chevrolet von Richard Childress Racing scheint einen guten Speed und vor allen Dingen ein gutes Handling zu haben, was er in den letzten Runden des Einladungsrennen eindrucksvoll gezeigt hat. Doch die Statistiken sprechen gegen ihn: Noch nie hat ein Fahrer, der das Unlimited und Duel Rennen gewonnen hat, dass Daytona 500 gewonnen. Man darf gespannt sein was der Wechselwillige Kevin Harvick in seinem letzten Jahr bei RCR im Daytona 500 reißen kann.

Bleibt man bei Chevrolet, stößt man natürlich sofort auf Hendrick Motorsports. Das Qualifying dominierte man bei zusammen mit Stewart / Haas Racing, die ebenfalls mit Hendrick Motoren unterwegs sind, und konnten sich mit Jeff Gordon in der ersten Startreihe etablieren. Lange Zeit dominierte Jeff Gordon das zweite Duel Rennen, ehe er durch eine Drive Through nach hinten gespült wurde. Doch man hat ein weiteres heißes Eisen im Feuer und zwar Kasey Kahne. Die Nummer 5 wies über die gesamten Speedweeks hinweg einen guten Speed auf und der Gesamtvierte aus dem letzten Jahr qualifizierte sich Donnerstag mit Platz 2 im zweiten Duel auf Startposition 5 für das Daytona 500. Zwar fuhr er in der Vergangenheit nicht viele gute Superspeedway Ergebnisse ein, doch einen Performance Anstieg mit Hendrick Motorsports kann man verzeichnen. Man darf gespannt sein wie er in die neue Saison startet. Mit Dale Earnhardt Jr. hat man vielleicht den besten SSW Fahrer in den eigenen Reihen doch noch konnte er nicht wirklich viel zeigen während den Speedweeks, doch man weiß das man ihn nicht abschreiben darf, ebenso wie Jimmie Johnson, wenn da nicht die Ausfallquote von 75% aus dem letzten Jahr wäre. Sollte der fünfmalige Sprint Cup Champion am Sonntag Unfallfrei durchkommen, wird auch er wahrscheinlich vorne zu finden sein, denn 2006 schaffte er es schon einmal.

Stewart / Haas Racing sollte man auch nicht aus den Augen lassen. Alle drei Wagen haben sich am letzten Sonntag in die Top 5 qualifiziert und Tony Stewart konnte schon im Unlimited zeigen das man mit seinem Chevrolet SS rechnen muss. Bei Danica Patrick und Ryan Newman bin ich mir dagegen nicht so sicher was das Rennen anbelangt. Patrick, die erste Frau auf der Pole des Daytona 500, traue ich den Sieg (noch) nicht zu in Daytona. Am Donnerstag hat sie sich zurück fallen lassen und somit wenig Erfahrung im Pulk gewonnen. Wenn sie durchkommen sollte, kann man das auf jeden Fall schonmal als einen Erfolg verbuchen, doch gewinnen wird sie meiner Meinung nicht. Ebenso Ryan Newman. Zwar war er schnell in der Qualifikation, doch den Speed im Rennen hat er noch nicht gefunden. Ein bisschen Trainingszeit bleibt noch aus um dies zu ändern, doch sollte ich einen von den dreien herauspicken der am besten sein wird, dann würde ich Tony Stewart wählen.

Bei Joe Gibbs Racing, Toyota, darf man ebenfalls zuversichtlich sein. Mit dem „Budweiser Duel“ Sieg von Kyle Busch im zweiten Duel Rennen konnte man Selbstvertrauen gewinnen und hat gute Chancen auf den ersten Daytona 500 Sieg mit einem Toyota Motor. Matt Kenseth ist ein weiterer Favorit auf den Sieg meiner Meinung nach, da er ähnlich wie Kevin Harvick seit dem Unlimited einen sehr guten Speed hinlegte und das er die nötige Erfahrung hat, sollte durch seine zwei Daytona 500 erfolge selbstverständlich sein. Bei Denny Hamlin sollte man abwarten wie es am Sonntag läuft, bisher hatte er etwas Pech doch ihm traue ich zu das er am Sonntag mitmischen wird. Bin sehr gespannt was Joe Gibbs Racing reißen kann.

Bei Michael Waltrip Racing hat man mit Clint Bowyer ein heißes Eisen im Team. Am Donnerstag fuhr er im Duel vorne mit und war auch den Trainings immer recht weit vorne dabei. Sollte er durchkommen wird es bestimmt für ein Top 10 Platz reichen, wobei ich ihm den Sieg nicht zutraue. Martin Truex Jr. und Mark Martin erwarte ich auch ein solides Rennen, aber keinen Sieg.

Neben Harvick schätze ich Greg Biffle als stärksten Fahrer in Moment ein. Zweimal wurde er vom Richard Childress Piloten geschlagen, doch mit entsprechender Hilfe von Ford Kollegen hätte es vielleicht geklappt im Unlimited bzw. Duel Rennen. Der Speed ist auf jeden Fall vorhanden und wenn man sich so gut wie möglich raushalten kann, dann könnte es für ihn vielleicht klappen nachdem er letztes Jahr ehrenhaft seinen Teamkollegen Matt Kenseth geholfen hat. Seine beiden Teamkollegen, Stenhouse Jr. und Edwards, schätze ich nicht so stark. Stenhouse Jr. muss sich noch eingewöhnen, während Edwards auf sein Backup Wage zugreifen muss für das Daytona 500, nach dem er einmal mehr in einem Crash involviert war. Ebenfalls mit Roush Fenway Material ist der Daytona 500 Champion von 2011 Trevor Bayne, der lange Zeit das erste „Duel“ Rennen führte bis er im Crash mit Denny Hamlin und Edwards verwickelt worden ist und auch auf einen Backupwagen zurückgreifen muss. Ob das seinen Speed beeinflusst muss man abwarten, abschreiben würde ich ihn aber sicherlich noch nicht.

Letztendlich ist es auch dieses Jahr eine Lotterie und präzise Tipps abzugeben lohnt sich einfach nicht, da einfach zu viel passieren kann in dem 500 Meilen langen Rennen. Am Sonntag, ca. 19:19 Uhr, soll die grüne Flagge fallen wenn das Wetter mitspielt. Momentan steht die Regenwahrscheinlicht für Sonntag auf 50% und somit droht uns auch dieses Jahr wieder eine Verschiebung… Lasst uns die Daumen drücken damit es sonnig am Sonntag von Statten geht und wir das Rennen auf MotorvisionTV genießen können. Alle TV Zeiten findet ihr hier!

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