Vorschau – Budweiser Duels 2013

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Nach einer kleinen Pause am Wochenanfang für den Sprint Cup, geht es ab Mittwoch wieder los mit weiteren Trainings während am Donnerstag die „Budweiser Duels“ statt finden, worauf wir in diesem Artikel ein Auge werfen.

Nachdem Danica Patrick am vergangenen Sonntag die Poleposition für das Daytona 500 gewann, redet ganz USA über die NASCAR (ja auch die inkompetente Bild-Zeitung hierzulande), was natürlich nicht schlecht ist für den Sport. Nachdem es am Montag und Dienstag Ruhetage für den Sprint Cup Tross gab, wird es am Donnerstag dann so langsam Ernst, wenn es darum in den beiden „Budweiser Duels“ (letztes Jahr noch „Gatorade Duels“) eine gute Ausgangsposition für das Daytona 500 zu gewinnen und natürlich Erfahrung zu sammeln.

Wie jedes Jahr finden auch dieses Jahr die „Duels“ statt, um die Startpositionen, mit der Ausnahme der ersten Startreihe, für das „Great American Race“ auszufahren, die Regeln sind wie jedes Jahr gleich. Am Donnerstag Nachmittag, bei uns Abends, finden zwei Rennen statt mit einem gesplitteten Feld. Im ersten Rennen fahren die Fahrer, die sich am Ende des Qualifyings am Sonntag auf einer ungeraden Position befanden, also auch Danica Patrick, die die Pole gewann. Während im zweiten Rennen dann die Fahrer fahren, die auf einer geraden Position waren. Somit ist das erste Feld sozusagen das schnellere Feld und fährt die Positionen 3, 5, 7 usw. aus. (Wer wo fährt, erfahrt ihr weiter unten.)

Doch nun kommen wir zum kompliziertesten Teil des ganzen: Wer kann/muss sich qualifizieren und vor allen Dingen wie? Theoretisch sind nur die Top 6 Fahrer aus dem letzten Jahr, die erste Startreihe in diesem Jahr und der Fahrer mit dem aktuellsten „Championship Provisional“ fest im Daytona 500 gesetzt, also Brad Keselowski, Clint Bowyer, Jimmie Johnson, Kasey Kahne, Greg Biffle, Tony Stewart („Championship provisional“ geht an Stewart, da Keselowski schon in den Top6 der Ownerwertung ist), Danica Patrick (Pole) und Jeff Gordon (zweite Position). Alle anderen sind also rein theoretisch gefährdet, wenn es um die Qualifikation für das Daytona 500 geht. Doch auch wer im „Budweiser Duel“ patzt, kann immer noch ins Daytona 500 kommen und zwar über die Qualifikation vom Sonntag, denn die Positionen 33 bis 36 sind für die schnellsten Fahrer im Qualifying, die noch nicht im Daytona 500 sind. Hier das ganze noch einmal in tabellarischer Form:

  • Platz 01 & Platz 02 = Qualifying
  • Platz 03 – Platz 32 = Budweiser Duels
  • Platz 33 – Platz 36 = Die vier schnellsten aus dem Qualifying, die sich nicht per „Budweiser Duels“ qualifizieren konnten.
  • Platz 37 – Platz 42 = Provisionals
  • Platz 43 = „Championship Provisional“ oder der siebte in der Owner Wertung

Aber keine Sorge wer er es nicht verstanden hat, SPEED zeigt es während der Übertragung immer grafisch dar wer drin ist und wer nicht.

Doch was können wir in den „Budweiser Duels“ erwarten? Weiteres Singlefileracing? Vielleicht, vielleicht auch nicht.Das ganze liegt wortwörtlich in den Händen der Fahrer und dessen Taktik sie haben. Riskiert man einen Unfall und fährt aggressiv nach vorne, oder versucht man es ruhig anzugehen und möglichst seine Position zu halten, was wiederum wieder das Risiko aufwirft sich eventuell nicht zu qualifizieren. Die Hinterbänkler Teams werden natürlich alles daran setzen nach vorne zu fahren. Man muss abwarten was letztendlich passieren wird, doch man wird meiner Meinung nach auf jeden Fall eine höhere Qualität am Racing sehen als am vergangenen Wochenende, als fast jeder mit einem besseren Showcar gefahren ist. Die Autos, die die Teams morgen einsetzen werden sind die Daytona 500 Wagen und somit Topmaterial.

Für Danica Patrick und Jeff Gordon heißt es am Donnerstag sich möglichst aus allem rauszuhalten, denn für die beiden geht bis Sonntag um nichts mehr, denn ein Crash könnte bitter enden, falls man auf einen Backupwagen zurückgreifen müsste und am Sonntag nach hinten beim Start müsste. Somit erwarte ich, dass sich die beiden zurückfallen lassen werden. Die Rennen sollen laut Plan um 20 Uhr und 21:30 Uhr starten, mehr Zeiten findet ihr auf unserer TV-Programmseite.

Hier noch die Startaufstellungen für Donnerstag:

Budweiser Duel #1

  1. Danica Patrick
  2. Trevor Bayne
  3. Tony Stewart
  4. Denny Hamlin
  5. Joey Logano
  6. Dale Earnhardt Jr
  7. Juan Pablo Montoya
  8. Casey Mears
  9. Carl Edwards
  10. Martin Truex Jr
  11. Jimmie Johnson
  12. Brad Keselowski
  13. Kevin Harvick
  14. Greg Biffle
  15. David Gilliand
  16. Michael Waltrip
  17. Kurt Busch
  18. Scott Speed
  19. Regan Smith
  20. Bobby Labonte
  21. David Reutimann
  22. Joe Nemechek
  23. Brian Keselowski

Budweiser Duel #2

  1. Jeff Gordon
  2. Ryan Newman
  3. Kasey Kahne
  4. Kyle Busch
  5. Matt Kenseth
  6. Ricky Stenhouse Jr.
  7. Paul Menard
  8. Austin Dillon
  9. Clint Bowyer
  10. Jeff Burton
  11. Jamie McMurray
  12. Marcos Ambrose
  13. Aric Almirola
  14. Mark Martin
  15. David Ragan
  16. Josh Wise
  17. Michael McDowell
  18. Terry Labonte
  19. Dave Blaney
  20. J.J. Yeley
  21. Travis Kvapil
  22. Mike Bliss
 

1 KOMMENTAR

  1. Die BLÖD-Zeitung berichtet ja auch nur von der Patrick-Pole, weil es um die Frau geht, nicht wegen dem Rennsport. Den meisten Lesern dieser „Zeitung“ gejts ja auch nur um das.
    Schade eigentlich.
    Der Sport hätte mehr Aufmerksamkeit bei uns verdient.

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