Daytona Preseason Thunder 2013 – Tag 2

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Alle Vorkommnisse, Überraschungen und Ergebnisse des zweiten Preseason Tags findet ihr hier kompakt zusammengefasst. Heute gab es den ersten Crash und Big One in diesem Jahr und zum ersten Mal das große Pulk Fahren.

„Morning“ Session

Die erste Session an dem, wie schon am Vortag, sonnigen Freitag in Daytona Beach wurde wieder von Einzelfahren beherrscht. Die Teams sammelten weiter fleißig Daten damit die Ingenieure an ihren Laptops vor Ort schon die ersten Erkenntnisse festhalten konnten. Insbesondere die vier Wagen von Richard Childress Racing stachen den Beobachtern ins Auge. Alle RCR Wagen fuhren in die Top 10 in der ersten dreistündigen Session und drei davon sogar in die Top 5. Jeff Burton holte sich die Bestzeit, gefolgt von seinen Teamkollegen Kevin Harvick und Paul Menard. Die Top 5 komplettierten Matt Kenseth und Greg Biffle. Auch gab es den ersten Unfall im neuen Jahr. Dave Blaney verlor seinen Wagen Ausgangs Turn 2 und schlug mit der rechten Seite in die Mauer. Der Schaden hielt sich in Grenzen, dennoch entschied sich das das Team den Wagen in den Hauler zu laden und die Reise nach Hause anzutreten.

„Noon“ Session

Schrott. Jede Menge Schrott gab es in der zweiten Session. Während es ein paar mal gut ging, knallte es nach circa Dreiviertelstunde so richtig und 13 Wagen wurden involviert. Darunter Kahne, Gordon, Keselowski, Ambrose, McMurray und viele anderen. Auslöser waren Dale Earnhardt Jr. und Marcos Ambrose. Der Australier wollte auf die Innenbahn wechseln, bekam allerdings einen kleinen Stoß von Dale Earnhardt Jr. an seiner rechten Seite mit und dieser krachte in die Mauer der Backstretch. Darauf folgte der Big One, der für viele Teams auch das Ende des Preseason Thunders 2013 bedeutet, da fast alle Teams nur einen einzigen fertigen Wagen zur Zeit haben bzw. hatten. Grund dafür sind fehlende Teile und das späte Reglement seitens der NASCAR.

Doch was man vor dem Big One sah, wusste zu gefallen. Man sah wieder 2 Wide Packracing und das alte „slingshot racing“. Das bedeutet das jeder Fahrer aus eigener Kraft jemanden überholen konnte, wenn dieser nah genug und schnell genug an seinem Vordermann dran war. Alles in allem erinnerte das Racing an die frühen 2000er Jahre. Das Bumpdrafting wird, laut Kasey Kahne, sehr schnell gefährlich da die Wagen durch den extrem kleinen Heckspoiler extrem „loose“ auf der Strecke liegen, was man wunderbar bei Greg Biffle und Jamie McMurray vor dem Big One beobachten konnten. Beide konnten allerdings ihre Wagen abfangen. Danach traute sich niemand mehr ans Pack Racing und es wurde weiter ’single car runs‘ verübt.

Sollten die Wagen noch ein wenig stabiler werden, könnten wir seit vielen Jahren wieder normales Packracing sehen können, die Weichen dafür sind auf jeden Fall gestellt! Hier noch ein Video vom gelungenen Pack Racing:

 

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