Brad Keselowski ist Sprint Cup Champion 2012

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Wir haben einen neuen Champion: Brad Keselowski! Er konnte sich im finalen Rennen gegen Jimmie Johnson durchsetzen und gewinnt den ersten Sprint Cup Titel für sich und Penske Racing. Das Rennen hat zum ersten Mal ein Hendrick Pilot gewonnen und zwar Jeff Gordon!

thefinallap.com

Die NASCAR Saison 2012 ist vorbei und Brad Keselowski ist der neue Sprint Cup Champion! In dem letzten Rennen dieser Saison genügte dem Penske Fahrer ein 15. Platz da Jimmie Johnson aufgrund eines Patzers seiner Crew und einem technischen Defekt. Dies ist der erste Titel überhaupt für Keselowski und seinem Team Penske Racing. Auch für Dodge ist es der erste Titel seit 20 Jahren und haben somit einen schönen Abgang aus der NASCAR – vorerst.

Das Rennen war mal wieder durch sehr lange Grünphasen geprägt und es gab lediglich nur drei Cautions, zwei davon „Debris“ und eine löste der Nationwide Champion Ricky Stenhouse Jr. aus, als er an der Wand lang schlitterte. Das Rennen lebte natürlich von der Meisterschaftsentscheidung, aber es gab auch tolle Positionskämpfe auf der Strecke insbesondere das Duell zwischen Kyle Busch und Martin Truex jr. um die Führung.

Den Start verlor Brad Keselowski, der die Pole von Joey Logano zugesprochen bekam als der eigentliche Polesitter Logano im freien Training am Samstag crashte und ins Backupcar wechseln musste, und musste den Australier Marcos Ambrose ziehen lassen. Überhaupt verlor brad keselowski einige Positionen und kam im gesamten Rennen, wie erwartet, nicht richtig in den tritt und hielt sich öfters mal außerhalb der Top 10 auf. Der Watkins Glen Sieger aus diesem Jahr wurde dann aber recht schnell von Kyle Busch eingeholt und daran sollte sich sehr lange nichts ändern, denn der Joe Gibbs Pilot dominierte das Rennen ähnlich wie in der Truck und Nationwide Series an den Abenden zuvor, doch auch dieses Rennen sollte er nicht gewinnen.

Doch wir springen mal in die Endphase da es sonst nicht wirklich viele nennenswerte Szenen gab. Da das Rennen lange unter Grün lief, war ein Spritpoker gegen Ende des Rennens vorprogrammiert und so kam es auch. In Runde 206 eröffnete Brad keselowski die „green flag pit stops“ und hatte sehr viel Gkück denn kurz vor Boxeneinfahrt lief er trocken und konnte nur noch rollend zu seiner Pitcrew fahren. Hätte sich der Sprit eine halbe Runde vorher verabschiedet, hätte dies übel enden können. Doch die Gefahr war noch nicht vorrüber, da ein vollgetanktes Auto in Homestead nur gute 50 Runden fahren kann, hätte brad keselowski also deutliche Probleme in dem 267 Runden langen Rennen gehabt. Jimmie Johnsons Taktik war nun so lange wie möglich zu fahren um einen kleinen Vorteil gegenüber seinem Konkurrenten zu bekommen, doch der Boxenstopp in Runde 213 sollte das Ende seiner Titelhoffnungen kennzeichnen. Seine Crew vergaß eine Radmutter beim wechseln der Räder und so musste Jimmie Johnson wieder in die Box kommen, da die Regeln der NASCAR vorschreiben das alle Radmuttern an den vier Rädern befestigt sein müssen. Wäre dieses Missgeschick nicht passiert wären es nur noch 7 Punkte Rückstand für Johnson gewesen doch nun verdreifachte sich der Betrag an den Punkten.

15 Runden später konnte man dann endgültig Brad Keselowski zur Meisterschaft gratulieren, als Johnson sich in die Garage begab da sein Chevrolet das Öl ausgegangen ist. Johnson bezeichnete diese 20 Minuten als die schlimmsten 20 Minuten in seiner NASCAR Karriere nach dem Rennen. Als Keselowskis Crew Chief sich davon überzeugte, dass Jimmie Johnson in der Garage steht kam Brad Keselowski zu einem Sicherheitsstop an die Box um nicht ohne Benzin darzustehen.

Auch das Führungsduell zwischen Busch und Truex Jr. verebbte 10 Runden vor Schluss als beide nochmal an die Box kommen musste, aufgrund des Benzins. Der lachende dritte war Jeff Gordon der wieder abstaubte und das Ford 400 zum ersten Mal für Hendrick Motorsports gewann.

jayski.com
 

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