Brad Keselowski pokert am besten in Dover

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Brad Keselowski konnte entgegen vieler Meinungen das Rennen auf der Monster Mile in Dover gewinnen und sollte spätestens jetzt ein heißer Favorit auf die Meisterschaft sein! Die großen Verlierer des Tages waren Matt Kenseth, Kasey Kahne und der amtierende Sprint Cup Champion Tony Stewart.

Keselowski gewinnt den Spritpoker. | usatoday.com

Über 300 Runden konnte der Joe Gibbs Pilot das Rennen an Platz 1 verbringen und sah lange nach dem sicheren Sieger aus, doch man verpokerte sich und musste das Rennen so an Keselowski abgeben. Die entscheidende Caution, ausgelöst von Matt Kenseth, passierte in Runde  308 und der restart erfolgte 79 Runden vor Schluss. Der Haken bei der Sache war der, dass eine Tankfüllung nur für 80 Runden reicht und so sollte es für einige Teams eng werden. Jimmie Johnson konnte bei dem Restart die Führung übernehmen und behielt diese bis ca. Runde 380, aufgrund des Sprits. Er durfte das Gaspedal nur noch zu 80% bedienen, damit er Sprit spart, während Kyle Busch alles auf Risiko setzte und weiterhin Vollgas fuhr. Dafür bezahlte er allerdings 10 Runden vor Schluss als er an die Box musste und Sprit tankte (Gas & Go).Jimmie Johnson dagegen konnte ohne einen weiteren Boxenstopp durchfahren und beendete das Rennen auf Platz 4.

Auch für Brad Keselowski reichte der Sprit und fuhr Souverän in die Victory Lane, sogar für ein paar Burnouts reichte sein Sprit. Die Top 5 komplettierten Jeff Gordon, Mark Martin, Jimmie Johnson und Ford Pilot Carl Edwards. Das Joe Gibbs Racing Dou Kyle Busch und Denny Hamlin fuhren trotz Boxenstopp auf die Plätze 7 und 8.

Die größten Verlierer an diesem Tag waren allerdings Kenseth, Kahne und Stewart. Matt Kenseth erwischte es am schlimmsten, als er in Runde 308 in der Mauer wieder zu finden war, aufgrund eines gebrochenen Achsenstabilisator; er beendete das Rennen auf Platz 35 und somit wird es für ihn nun sehr, sehr schwer in das Titelrennen einzusteigen. Stewart hatte das ganze Rennen lang mit seinen Wagen zu kämpfen und fuhr nur als 20. ins Ziel und hat somit wie Kasey Kahne einen Rückschlag erlitten. Kahne fuhr die gesamte zeit in den Top 10 und war mit der schnellste im Feld, bis 40 Runden vor Schluss der Wagen Probleme machte. Der Hendrick Motorsports Fahrer spürte Vibrationen und fuhr sicherheitshalber an die Box und bekam neue Reifen die das Problem dann auch behoben, allerdings vergaß einer der Reifenwechsler eine Radmutter und so musste Kasey Kahne eine Runde später nochmal an die Box um seine Radmutter abzuholen. Am Ende kam er nur als 15. ins Ziel und hat nun einen Rückstand von 32 Punkten.

Momentan sieht alles nach einem Dreikampf zwischen Keselowski, Johnson und Hamlin aus, doch dieses Wochenende geht es nach Talladega wo alles Mögliche passieren kann…

 

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