Trackside #4 – 25. August 2012

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Schon in dieser Nacht erfolgt das zweite Bristol Rennen in dieser Saison und man darf gespannt, wie sich das Ergebnis des Rennens auf den kommenden Chase auswirkt. Doch zuerst blicke ich nochmal auf die Woche und ihre Geschehnisse außerhalb der Rennstrecke! Mit Kyle Busch und Paul Menard, die Strafen für ein illegales Auto bekommen haben und Aaron Fike, der nach fünf Jahren das „Road to Recovery“ Programm der NASCAR erfolgreich abgeschlossen hat!

Strafen für Kyle Busch und Paul Menard

Für Kyle Busch war das Rennen in Michigan zum vergessen: Der Gibbs Pilot fand einfach kein Speed und tauchte nur selten in den Top 10 auf und am Ende fuhr man auf die ??. Position. Doch das war noch nicht alles, denn bei den Routine Kontrollen der Wagen nach einem Training fand man Unregelmäßigkeiten bei der #18, denn ein Gewicht wurde nicht Ordnunsgemäß am Wagen angebracht. Im laufe der Woche verkündete die NASCAR dann das Strafmaß für das Team rund um Kyle Busch:

  • „Crew chief“ Dave Rogers ist bis Anfang Oktober unter Bewährung
  • 25.000 US-Dollar Strafe

Auch die #29, der Chevrolet von Paul Menard, fiel der NASCAR auf, denn am Fahrzeugrahmen fand man Unregelmäßigkeiten und da ist die NASCAR besonders sensibel. Dies merkt man spätestens bei der Strafe:

  • 100.000 US-Dollar Strafe
  • „Crew chief“ Slugger Labe suspendiert bis zum 3. Oktober, danach bis zum 31. Dezember unter Bewährung
  • „Car chief“ Craig Smokstad ebenfalls bis zum 3.10 gesperrt und auch bis Jahresende unter Bewährung
  • 25 Punkte Abzug für Paul Menard und in der Ownerwertung

Richard Childress Racing hat allerdings angekündigt in Berufung zu gehen und somit darf der „Crew chief“ Slugger Labe an diesem Wochenende im Team arbeiten. Allerdings denke ich nicht, dass die NASCAR die Strafe für das Team lockern wird.

Aaron Fike hat das „Road to Recovery“ Programm erfolgreich beendet

Er galt als einer der besten Rookies in der 2007 Truck Saison und war auf dem besten Wege, den „Rookie of the Year“ Award zu gewinnen, doch dann machten die Drogen seine Karriere zu Nichte. Im Sommer 2007 fasste man Aaron Fike auf einem Parkplatz unter Heroinbesitz, außerdem bestätigte er, auch unter Drogenkonsum Rennen gefahren zu sein. Die NASCAR nahm ihn aus dem Verkehr und steckte ihn in das „Road to Recovery“ Programm. Jetzt nach fünf Jahren konnte Fike das Rehabilitionsprogramm erfolgreich beenden und hofft nun wieder Rennen fahren zu können, allerdings sperrte die NASCAR ihn damals lebenslang und das Gericht verurteilte ihn zu 2 Jahren Bewährung. Ob er nochmal in ein Cockpit in der NASCAR steigen darf, wird sich in der nächsten Zukunft herausstellen müssen.

 

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