|Scirocco-R-Cup| Pedro Lamy und die Lücke die es nie gab…

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Ausgerechnet ein Fahrer mit Erfahrung in verschiedenen Rennklassen boxt Manuel Fahnauer raus.

Nach dem Rennen

Nachdem sich Manuel Fahnauer in wenigen Runden 4 Plätze schnappen konnte und auf dem Weg in die Top 10 war, kam der ehemalige F1 Fahrer Pedro Lamy und wollte Manuel in einer, hier am Stammtisch unter ‚Mirko-Lücke‘ bekannt, nicht vorhanden Lücke vorbei wobei er dann nur das Heck der #2 traf und dieser sich drehte.

 

Hier für Euch der Pressebericht zum Lauf am Norisring, der mir wie immer freundlicherweise von Günter Fahnauer zur Verfügung gestellt wird.

 

Motorsport: VW Scirocco R-Cup liefert sich Hitzeschlacht auf dem Norisring

Manuel Fahnauer wurde von Ex Formel 1 Fahrer Lamy gedreht

Der Fleinheimer Manuel Fahnauer hat sich zum sechsten von insgesamt zehn Läufen des VW Scirocco R-Cup Einiges vorgenommen. Jedoch sowohl das Zeittraining als auch das Rennen wurden vorzeitig mit der roten Flagge beendet was sich nicht als Vorteil für den jungen Rennfahrer herausstellen sollte.

automobilsport.com

Einmal im Jahr werden die Straßen von Nürnberg zum Norisring. In der Motorsportszene ist deshalb auch oftmals von German Monaco die Rede. Was die Temperaturen betrifft, hat der fränkische Stadtkurs dem Fürstentum nichts nachgestanden. Die Lufttemperatur wurde mit Spitzenwerten von 36 Grand angegeben, der Asphalt hielt der Streckentemperatur von bis zu 50 Grad nicht stand und musste in der Nacht von Freitag auf Samstag teilweise ausgebessert werden. Dank seiner guten Fitness hatte Manuel Fahnauer keine Probleme mit der Hitze. Als Gaststarter waren u.a. ehemalige Formel 1 Fahrer wie Christian Danner, Nicola Larini, und Pedro Lamy eingeladen die der der Einladung allesamt gerne folgten. Fahnauer wartete genau wie Larini aus taktischen Gründen sehr lange in der Boxengasse bis er als Letzter das Zeittraining aufgenommen hatte. Erst als die ersten Fahrer bereits in die Boxengasse zurückgekommen sind um ihren Luftdruck zu optimieren ging Fahnauer auf die Strecke.  Die Taktik schien aufzugehen, denn der Fleinheimer hatte freie Bahn. Leider hatte einer der Konkurrenten genau zu dem Zeitpunkt durch einen Einschlag in die Mauer den Abbruch durch die rote Flagge ausgelöst. Startplatz sechzehn war am Ende nicht gerade die Startposition die sich das junge Talent erhofft hatte, da er aber mit dem Norisring immer besser zurecht kam war er sich sicher dass da noch Einiges gehen würde. Diesen Gedanken lies Fahnauer Taten folgen und machte in der ersten Runde gleich vier Positionen gut. Den Elftplatzierten hatte Fahnauer in Runde drei bereits überholt als Ex Formel 1 Fahrer Pedro Lamy aus Portugal von hinten kommend eine Lücke sah wo keine war und Manuel gedreht hatte. Fahnauer konnte das Rennen zwar wieder aufnehmen, musste aber auf das Feld erst mal wieder aufholen. Dass Lamy die Berührung nach dem Rennen gegenüber der Presse auf seine Kappe genommen hat nützte Fahnauer nichts. Eine Safety Car Phase führte das Feld zwar wieder enger zusammen, aber im letzten Renndrittel häuften sich die Unfälle, so dass Gelbphasen immer wieder für Überholverbot sorgten. Auch Christian Danner war wegen einer Mauerberührung bereits zu Fuß unterwegs zur Box. Aus Sicherheitsgründen entschied sich die Rennleitung das Rennen erneut vorzeitig mit der roten Flagge zu beenden.

Dass Manuel sowohl dem extra angereisten Hauptsponsor als auch den vielen mitgereisten Fans nicht sein ganzes Potential aufzeigen konnte ärgerte den Fleinheimer besonders. Das nächste Rennen findet am 17./18. August auf dem Nürburgring statt.

 

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