Großer Sprint Cup Rückblick 2011 – Teil 3

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Zu guter letzt des Rückblicks wollen wir nun auch Eure Meinung hören. Im dritten Teil beschäftigen wir uns mit den Überraschungen, den Enttäuschungen, den Skandalen und so weiter. Wer war der beste Fahrer des Jahres? Was war das beste Rennen? War es das super Finish in Talladega im April oder doch eher das „Great American Race? Bekommt Pocono mal wieder den Preis für die langweiligsten Rennen oder war doch ein anderes langweiliger? Was sind Eure Meinungen, teilt sie uns doch unten in einem Kommentar mit! Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem dritten Teil der Serie und hoffe, dass Euch der Rückblick gefallen hat! Jetzt aber viel Spaß beim Lesen von Teil 3!

Fangen wir doch mal ganz locker an. Das beste Rennen des Jahres! Die Auswahl ist groß, gab es doch im vergangenen Jahr so einige unvergessliche Rennen. Speziell sollte einem da das „Daytona 500“ oder das „Aaron’s 499“ in die Gedanken kommen. Doch auch das auf Dienstag verschobene „AdvoCare 500“ auf dem Atlanta Motor Speedway mit dem hart umkämpften Zieleinlauf der beiden Teamkollegen Jeff Gordon und Jimmie Johnson. Sicherlich ist es nicht einfach, aber ich bin der Meinung, dass das Rennen in Talladega im April das Beste des Jahres war. Allein das super spannende Finish entschädigte für so manches Rennen im vergangen Jahr!

Vom besten Rennen des Jahres, zum schlechtesten Rennen des Jahres! Wie jedes Jahr gibt es hier die üblichen Verdächtigen zu lesen. Pocono, Michigan, Loudon oder doch das Premierenrennen in Sparta, Kentucky? Fontana, das in diesem Jahr ein Rennen abgeben musste, würde ich diesmal nicht in die Kategorie verschieben. Das 400 Meilen Rennen war zwar nicht gerade von vielen Zweikämpfen gespickt, doch die letzten Runden, in denen Kevin Harvick Jimmie Johnson Niederung und sich den Sieg erst in der letzten Runde holen konnte, war sicherlich nicht eins der langweiligsten. Ich würde den Preis an Kentucky und Pocono im Juni vergeben. Kyle dominierte in Sparta ähnlich wie Jeff Gordon in Pocono. Beide Rennen verliefen über weite Strecken unter Grün und boten nicht sonderlich viel Spannung.

Kommen wir zu den Fahrern. Die Überraschung des Jahres! Einen einzigen Fahrer hier herauszusuchen fällt einem schwer. Mit Trevor Bayne, Paul Menard, David Ragan, Regan Smith und Marcos Ambrose haben wir allein fünf Fahrer, die in diesem Jahr ihren ersten Sieg in der NASCAR Sprint Cup Series feiern konnten. Doch auch Brad Keselowski sollte man nicht vergessen, er schaffte es mit einer super starken Sommer Series in den Chase und galt sogar als Geheimfavorit. Vor dem Jahr rechneten sicherlich einige damit, dass Jimmie Johnson wieder einen Durchmarsch hinlegen könnte, doch Carl Edwards und Tony Stewart machten ihm einen sechsten Titel in Folge streitig. Da fallen auch schon die nächsten beiden Namen, Tony Stewart und Carl Edwards. Vor dem Jahr hatten sicherlich nur die eingefleischten Fans die Hoffnung, dass einer ihrer Fahrer Champion 2011 werden könnte, doch wirklich dran glauben konnte niemand. Am Ende entschied sich dann die Meisterschaft zwischen Edwards und Stewart. Edwards war das ganze Jahr über sehr konstant. Stewart hingegen hatten in der Regular Saison große Probleme und schlug dann im Chase so richtig zu. Ich denke mal, dass Tony mit seinem Titel schon genug Ehrungen erhalten hat. Deswegen würde ich mich mit der Überraschung des Jahres auf Trevor Bayne einigen. Trevor konnte für die Wood Brothers das „Daytona 500“ gewinnen und war auch im Laufe der Saison sehr gut unterwegs. Für mich noch eine größere Überraschung als Tony Stewarts Titelgewinn.

Leider konnte es im letzten Jahr nicht nur Überflieger geben, es waren auch einige Fahrer dabei, die enttäuschten. So fällt es einem recht leicht, die Enttäuschung des Jahres festzustellen. In meinen Augen war dies Jimmie Johnson. Natürlich hat der fünffache Serien-Champion schon alles in seiner Karriere erreicht, manche andere träumen immer noch von einem Titel, doch dass Johnson heuer nicht mal wirklich mit um den Titel fahren konnte, überraschte etwas. Für die NASCAR war es gar nicht so schlecht, dass Johnson nicht zum sechsten Mal in Folge Meister wurde, doch für viele kam dies bestimmt auch überraschend. Die Dominanz der Vorjahre war im Chase dahin, nur zwei Saisonsiege, der eine davon im engsten Finish „ever“ in Talladega, der andere in Kansas im Chase. Im Team fehlte wohl auch manchmal die Harmonie, bei Chad Knaus lief ebenfalls nicht alles optimal im Jahr 2011. Unterm Strich wohl eine Enttäuschung, mir würde im Moment niemand einfallen, der noch mehr enttäuschte. Gut, es gäb sicherlich noch Juan Pablo Montoya zur Auswahl. Der im letzten Jahr deutlich besser unterwegs war, jedoch hat man von Montoya auch nicht erwartet, um den Titel mitzufahren. Da scheitert es einfach am Material, das bei Ganassi sicherlich nicht das Beste im Sprint Cup ist.

Zum Abschluss des Rückblicks kommen wir noch zum Skandal des Jahres! Tja, es verwundert nicht, aber Kyle Busch sorgte nicht nur für einen Skandal im Jahre 2011. Werfen wir doch einmal einen Blick auf Kyle’s Aktion in Darlington! Er schob das Fahrerlose Fahrzeug von Harvick in der Boxengasse aus dem Weg, dieses rumpelte dann gegen die Wand. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Im weiteren Verlauf des Jahres kamen sich die beiden immer wieder sehr nahe, in Pocono im Juli gab es ein paar Kontakte und so weiter. Doch die „dümmste“ Aktion von Kyle kam beim drittvorletzten Rennen in Texas, nicht im Sprint Cup Rennen, sondern im Truck Rennen. Mal wieder brannten bei ihm die Sicherungen wortwörtlich durch! Im Truck Rennen schoss er mit voller Absicht Titelanwärter Ron Hornaday ab, dieser konnte seine Chancen auf den Titel begraben! NASCAR wartet nicht lange und zog („endlich“) einen Schlussstrich, man sperrte Kyle für das restliche Wochenende, somit waren auch die Chancen auf den Sprint Cup Titel für Kyle Busch vorbei. Ich finde, dass die Strafe durchaus vertretbar war, denn nach all seinen Aktionen, die er in diesem Jahr so ablieferte, war dies nur eine Frage der Zeit. Es bleibt zu hoffen, dass Kyle endlich mal daraus lernt, denn das Zeug zum Champion hätte er, er müsste sich nur einmal zusammenreißen! Was ist Eure Meinung dazu? Ich denke mal, dass diese Strafe gegen Kyle eins der beliebtesten Gesprächsthemen in den letzten Wochen gewesen ist.

Das war es nun von meiner Seite und mit dem letzten Teil des Rückblicks. Ich hoffe, dass Ihr Spaß damit hattet und würde mich natürlich freuen, wenn Ihr die Kommentarfunktion nutzt und uns Eure Meinung zum letzten Jahr mitteilt!

In diesem Sinne wünsche ich Euch nun eine schöne Weihnachtszeit, nen guten „Drift“ ins neue Jahr 2012 und viel Erholung, denn die nächste NASCAR Saison steht schon von der Tür.

Mitte Februar ruft dann wieder der Daytona International Speedway und lädt jeden recht Herzlichst zum „Daytona 500“ 2012 ein!

Bis dahin … KEEP RACING!

Robert

 

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