Wieder Smoke

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Tony Stewart hat am Sonntag sein viertes Chase-Rennen 2011 gewonnen und ist nur noch 3 Punkte hinter seinem Rivalen Carl Edwards, der zweiter wurde. Kevin Harvick auf Gesamtplatz 3 ist mit 33 Punkten Rückstand auf den Ford-Piloten so gut wie aus dem Rennen um den Titel.


Viel passiert ist nicht in Texas. Die ersten 117 Runden, also das komplette erste Renndrittel, lief unter grüner Flagge, ehe NASCAR eine Debris-Caution warf. Diese ungewöhnlich lange Grünphase war neuer Texas-Rekord. Dreher und Abflüge waren auch im weiteren Verlauf des 500-Meilen-Rennens in Fort Worth rar, lediglich Montoya wurde bei Halbzeit leicht von einem Konkurrenten getroffen. Im letzten Renndrittel drehte sich Dauerchampion Jimmie Johnson alleine von der Piste, wurde am Ende als 14. gewertet. Vorne an der Spitze wechselten sich Stewart, Edwards und Biffle ab, wobei Stewart am Ende den Bonuspunkt für die meisten Führungsrunden einfuhr. Am Ende kam es dann noch zu einem kleinen Spritpoker: Jeff Burton wollte den letzten Boxenstopp, der bei den meisten Fahrern bereits mehrere Runden vor dem Ende stattgefunden hatte, sparen, was allerdings nicht von Erfolg gekrönt war: Er rollte 5 Runden vor Schluss ohne Sprit aus, konnte sich aber in die Box retten und wurde noch 27. Vorne gewann also Stewart vor Edwards, dahinter kam ein guter Kasey Kahne ins Ziel. Matt Kenseth landete Platz 4. Greg Biffle komplettiert die Top 5. Bester Hendrick-Pilot war Jeff Gordon auf Platz 6. In der Meisterschaft sind Stewart und Edwards quasi gleichauf, Harvick hat als Dritter noch Chancen; 33 Punkte sind aber schwer aufzuholen in den letzten beiden Rennen. Dahinter lauert Matt Kenseth mit 38 Punkten Rückstand. Drei Fahrer sind rechnerisch aus dem Rennen, nämlich Denny Hamlin, Kyle Busch (der in Texas wegen seiner Aktion im Truckrennen nicht mehr in der Nationwide-Serie und im Sprint Cup fahren durfte) und Stewarts Teamkollege Ryan Newman.

Nächste Woche steht der vorletzte Lauf des Jahres auf dem Programm, der NASCAR-Tross zieht dazu nach Phoenix, Arizona. Dort werden die Teams und Fahrer eine neue Strecke vorfinden, die nur noch geringe Ähnlichkeiten mit jener Strecke hat, die im Februar diesen Jahres gefahren wurde. Über den Sommer wurde der Phoenix International Raceway komplett neu asphaltiert, das Banking in den Kurven um 3° erhöht und die einzigartige Kurve in der Gegengeraden etwas „angewinkelt“, sie sollte aber immer noch problemlos voll gehen. Die Streckenlänge beträgt nach wie vor genau eine Meile. Die letzte Saisonstation ist dann in 2 Wochen der Homestead Miami Speedway in Florida, der nur einmal im Jahr gefahren wird. Sollte in Phoenix nichts außergewöhnliches passieren, wird sich dort die Meisterschaft zwischen Stewart und Edwards entscheiden.

 

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