NASCAR Sprint Cup: Rennbericht „AAA 400“

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(Dover, Delaware) Kurt Busch bezwingt die „Monster Mile“. Der ältere Bruder von Kyle Busch holte sich beim „AAA 400“ seinen zweiten Saisonsieg. Jimmie Johnson und Carl Edwards fuhren auf das Podest, währenddessen einige andere Chase Piloten mit diversen Problemen kämpften!!

 

Unter wolkenverhangenen Himmel führte Martin Truex Jr. das große Sprint Cup Feld in das 400 Meilen Rennen auf dem Dover International Speedway. Im Vergleich zu den Vorjahren waren die Tribünen extrem leer. Die Fans hatten wohl schon damit gerechnet, dass das dritte Chase Rennen nicht gerade spannend verläuft, es verlief sehr zäh. Insgesamt ereigneten sich in den 400 Runden ganze zehn Gelbphasen, zwei wegen ein paar Regentropfen. Wie sollte es auch anders sein, ein Restart entschied das Rennen.

Beim Restart nach der neunten Gelbphase holte sich Kurt Busch mit einem super Manöver gegen Jimmie Johnson außen rum die Führung. Wenig später drehte sich Greg Biffle in die Wand und löste so die zehnte Gelbphase aus. Beim letzten Restart hatte Kurt Busch alles im Griff und löste sich vom restlichen Feld. Johnson, der zuvor sehr gut auf der „Monster Mile“ zurecht kam, musste kleinbeigeben und nahm mit dem zweiten Platz wichtige Punkte mit. Kurt Busch hatte schon den ganzen Tag ein gut liegendes Auto und nutzte dies am Ende aus. Er fuhr ohne große Aufregung seinem zweiten Saisonsieg entgegen und holte wichtige Punkte für den Titel. Auch Jimmie Johnson, der mit Carl Edwards die ersten 350 Runden dominierte konnte nach den beiden schlechten Rennen in Joliet und Loudon aufatmen. Für Carl Edwards war der dritte Platz von großer Bedeutung, er führt nun gemeinsam mit Kevin Harvick, der zehnter wurde, die Gesamtwertung für den Chase an.

Auf Platz vier kam Kasey Kahne ins Ziel. Nachdem er schon letztes Wochenende ein gutes Rennen in Loudon zeigte, war mit ihm fast zu rechnen. Für Red Bull auf jeden Fall ein kleines Erfolgserlebnis, dass der Truppe Mut geben sollte für die letzten verbleibenden Saisonrennen. Die Top 5 rundet der Sieger des ersten Rennens in Dover, Matt Kenseth ab. Zwischenzeitlich hatte Kenseth ein Auto, das mit um den Sieg fahren hätte können, doch am Ende fehlte auch dem Ford-Piloten das Momentum. Kyle Busch wurde auf Position sechs gewertet und sammelte so auch ein paar Pünktchen.

Tony Stewart, der noch als Führender der Gesamtwertung ins Rennen ging, musste mit ein paar Problemen kämpfen. Aber auch bei seinem Teamkollegen Ryan Newman lief es nicht besser. Newman wurde auf Platz 23 gewertet, Tony Stewart auf Platz 25. Zwischen den beiden beendete Dale Earnhardt Jr. das Rennen, nachdem dieser bereits in der Anfangsphase Probleme mit dem Auto hatte. Den „Move of the Day“ zeigte auf der „Monster Mile“ ganz klar A.J. Allmendinger. Er wurde in Runde fünf von Denny Hamlin leicht am Heck angeschoben und legte einen sagenhaften Drift hin, der von Turn 3 bis Turn 4 reichte! Dafür gibt’s die Bestnoten! Allmendinger wurde am Ende als siebter gewertet, Denny Hamlin auf Position 18.

Nächstes Wochenende kommt dann das nächste 1,500 Meilen Oval. Am Sonntag wird dann auf dem Kansas Speedway gefahren, mehr zu diesem Rennen gibt’s bald!!

Statistik aus Dover, Delaware

 

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