NASCAR Sprint Cup: Rennbericht „Sylvania 300“

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(Loudon, New Hampshire) Auch beim zweiten Chase Rennen des Jahres macht Tony Stewart alles richtig. Wie am vergangenen Wochenende profitierte der zweifache Champion von den Benzinproblemen der Anderen. Keselowski und Biffle runden das Podium ab. Der Chase ist spannender denn je!

Das „Sylvania 300“ auf dem New Hampshire Motor Speedway in Loudon, New Hampshire bot den Fans vor allem zum Ende hin enorm viel Spannung. Vor dem Rennen gab es aber den ersten kleiner Schocker bei Kurt Busch. Dessen Auto schaffte es erst kurz vor dem Start durch die Inspektion der NASCAR. Im Rennen lief es für den älteren der beiden Busch Brüder etwas schleppend, am Ende sprang ein 22. Platz heraus.

Anders erging es dem Sieger des Juli-Rennens und dem Polesitter, Ryan Newman. Newman, der zu Beginn das Feld anführte und auch während des Rennens mit dem 1,058 Meilen langen Oval gut klar kam, hatte am Ende leider etwas Pech. Ein Reifenschaden zwang ihn sieben Runden vor dem Ende an die Box, er verlor dadurch natürlich einige Positionen. Unterm Strich musste sich der Teamkollegen von Sieger Tony Stewart mit Position 25 zufrieden geben, es hätte aber deutlich mehr sein können. Deutlich besser lief es bei Tony Stewart. Stewart, der noch im vergangenen Jahr an gleicher Stelle wegen leerem Benzintank ausrollte und so Bowyer den Sieg übergab, revanchierte sich für das letzte Jahr. Diesmal rollte vor Stewart Clint Bowyer aus. „Smoke“ hatte im Verlauf des Rennens genug Benzin gespart und gewann somit am Ende das „Sylvania 300“.

Überraschend gut unterwegs war die Red Bull Truppe. Kasey Kahne setzte anfangs Newman ständig unter Druck und auch Brian Vickers hielt sich die 300 Runden immer in den Top 20. Vickers krönte den erfolgreichen Sonntagnachmittag mit einem starken fünften Platz, Kasey Kahne hingegen musste in Runde 284 nochmals in die Box und wurde am Ende als 15. gewertet. Auch Jeff Gordon war gut unterwegs, zwischenzeitlich war die #24 von Hendrick Motorsports das schnellste Auto auf der Strecke, leider ließen gegen Rennende die Reifen nach. Es reichte aber immer noch zu einem Top 5 Ergebnis, Jeff Gordon wurde Vierter. Davor rundeten Brad Keselowski und Greg Biffle das Podium ab. Keselowski arbeitet sich im Verlaufe des langen und eher langweiligeren Rennens immer weiter nach vorne, bis er sich schließlich in den Top 5 fest beißen konnte. In den letzten Runden schnappte er sich noch den zweiten Platz von Greg Biffle, der auch etwas mehr Benzin zu diesem Zeitpunkt sparen musste.

Für die weiteren Chase Piloten verlief der Sonntag zäh. Jimmie Johnson und Kyle Busch kamen sich einmal richtig in die Quere, es bliebt aber nur beim Lackaustausch. Kyle Busch lag am Schluss mit Platz zehn vor Jimmie Johnson, der 18. wurde. Matt Kenseth wurde während des Rennens umgedreht, kämpfte sich aber zurück und wurde starker sechster. Für Denny Hamlin scheint die Meisterschaft schon jetzt gelaufen zu sein. Der Joe Gibbs Pilot rollte wieder kurz vor dem Ziel ohne Benzin aus, er überquerte die Ziellinie auf Platz 29. Am kommenden Wochenende geht es dann in Dover, Delaware auf dem Dover International Speedway so richtig rund. Die „Monster Mile“ dürfte hungrig sein, mal abwarten, ob sie sich einen Chase Piloten schnappt. Mehr zu diesem Rennen gibt’s bald!

Statistik aus Loudon, New Hampshire

 

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