NASCAR Sprint Cup: Rennbericht „Geico 400“

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(Joliet, Illinois) Tony Stewart holt beim Auftaktrennen des Chase 2011 seinen ersten Saisonsieg. In einem unglaublich spannenden Fuel Mileage Finale verwies er Kevin Harvick und Dale Earnhardt Jr. auf die weiteren Podiumsplätze. Bitteres Ende für viele Chase Fahrer in Joliet.

Nachdem am Sonntag das Wetter in Joliet, Illinois nicht ganz mitspielte und NASCAR nach sechs Stunden das „Geico 400“ verschob, herrschten am Montag deutlich bessere Wetterverhältnisse. Gegen 11.10Uhr Ortszeit konnte dann das erste Rennen des Chase 2011 von den 43 besten NASCAR Fahrern in Angriff genommen werden.

Die Erwartungen der zahlreichen Fans, die trotz eines Wochentages zum Speedway pilgerten, konnte das Rennen über weite Strecken leider nicht erfüllen. Die meiste Zeit wurde an der Spitze hintereinander hergefahren, hin und wieder gab es ein paar Überholmanöver, alles aber sehr übersichtlich. Matt Kenseth und Kurt Busch dominierten die Anfangsphase auf dem Chicagoland Speedway, ehe sich etwas später Jimmie Johnson, Carl Edwards und der spätere Sieger Tony Stewart mit an die Spitze setzten. Kurt Busch musste am Ende leider kleinbeigeben, da er mit dem Handling seines Autos nicht wirklich zurechtkam. Er profitierte aber vom Pech der Anderen und schaffte einen respektablen sechsten Platz.

Insgesamt gab es während des Rennens sechs Gelbphasen, die letzte und entscheidende wegen Teilen auf der Strecke in Runde 213. Diese Caution nutzen die Führenden und nahmen für die verbleibenden Runden Sprit mit. Doch schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es mit dem Benzin knapp werden könnte, wenn keine weitere Gelbphase das Rennen unterbricht. Und so kam es dann auch. Die Führenden um Tony Stewart, Jimmie Johnson, Matt Kenseth und Kevin Harvick versuchten so viel Benzin wie nur irgendwie möglich zu sparen. Doch am Ende hatten Tony Stewart und Kevin Harvick das beste Fuel Mileage. Auch Dale Earnhardt Jr., der ein sehr starkes Rennen zeigte und dritter wurde, konnte genügend Sprit sparen und am ausrollenden Johnson und Kenseth vorbei fahren. Johnson wurde am Ende als zehnter gewertet, Matt Kenseth rollte auf Platz 21 über die Ziellinie. Carl Edwards kam mit einer guten Vorstellung auf Platz vier nach Hause. Brad Keselowski, der zwischenzeitlich sogar eine Runde zurücklag konnte am Ende mit einer fulminanten Aufholjagd noch auf Platz fünf fahren.

Für ein paar andere Chase Piloten verlief der Montagnachmittag in Joliet deutlich schlechter. Kyle Busch hatte zwar zu Beginn ein sehr gutes Auto und konnte auch ein paar Führungskilometer verbuchen, doch mit zunehmender Rennlänge bekam auch er immer mehr Probleme. Kyle rollte wie auch Jeff Gordon in der vorletzten Runde ohne Benzin aus. Jeff Gordon hatte den ganzen Tag über Probleme mit seinem Chevrolet, er musste sich mit Platz 24 zufriedenstellen. Kyle Busch kam nach seinem zusätzlichem Boxenstopp auf Platz 22 ins Ziel.

Einen Vorteil hat ja ein NASCAR Rennen am Montag: Es ist nicht mehr so lang bis zum nächsten Wochenende. Denn dann gastiert der Tross auf dem New Hampshire Motor Speedway in Loudon, New Hampshire, wo das zweite Rennen des Chase ansteht. Mehr zu diesem Rennen folgt in den nächsten Tagen!

Statistik aus Joliet, Illinois

 

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