NASCAR Sprint Cup: Rennbericht „Brickyard 400“

2
150

(Indianapolis, Indiana) Paul Menard holte sich in einem durchaus spannenden Finish beim 20. Saisonrennen des Sprint Cups auf dem Indianapolis Motor Speedway seinen ersten Karrieresieg. Er sparte am Ende genug Sprit und hielt Jeff Gordon sowie Jamie McMurray in Schach. Juan Pablo Montoya und Jimmie Johnson enttäuschen beim „Brickyard 400“.


Zu Beginn des Rennsonntags im US-Bundesstaat Indiana sah mein ein übliches NASCAR Rennen auf dem 2,5 Meilen langen Superspeedway. Von Beginn an setzte sich ein Fahrer vorne ab und gab die Führung nicht mehr her. Anfangs führte Kasey Kahne im Red Bull Toyota, während später Jeff Gordon einige Führungsrunden verbuchen konnte. Zweit genannter konnte übrigens schon viermal in Indianapolis gewinnen, an diesem Sonntag blieb ihm ein weiterer Sieg jedoch verwehrt.

 

Das erste Viertel des Renens war nicht gerade von Spannung geprägt. Es gab sehr lange Grünphasen, die das Feld weit auseinander zogen. Verteilt auf die 160 Runden gab es insgesamt fünf Gelbphasen. Die letzte in Runde 120 musste wegen eines Drehers von Landon Cassill ausgerufen werden und war somit Rennentscheidend. 38 Runden vor dem Ende gab es den letzten Restart und viele waren sich einig, dass man die restliche Renndistanz nicht ohne einen weitern Boxenstopp schaffen würde. So entschieden sich einige Topfahrer, wie Jimmie Johnson, Jeff Gordon, Kevin Harvick oder Tony Stewart zu einem zusätzlichen Boxenstopp. Ein paar andere, darunter auch der spätere Sieger Paul Menard sowie Vorjahressieger Jamie McMurray, Regan Smith und Veteran Mark Martin versuchten so viel Benzin wie nur möglich zu sparen und ins Ziel zukommen. Am Ende kam ihnen der schnellste Mann des Tages, Jeff Gordon immer näher und lag so recht schnell auf Platz zwei. Nachdem Paul Menard von seinem Crew Chief grünes Licht bekommen hatte, gab der aus Wisconsin stammende Richard Childres Pilot Stoff. Gordon kam in der letzten Runde nochmal bedrohlich nahe, doch Paul Menard hatte genug Sprit gespart und konnte das „Brickyard 400“ für sich entscheiden. Dahinter folgten Jeff Gordon, Regan Smith, Jamie McMurray und Matt Kenseth.

 

Zu guter letzt noch ein paar Worte zu den eigentlichen Favoriten des Rennens. Die beiden Teamkollegen Tony Stewart und Ryan Newman konnten ihr Heimspiel mit einem guten Teamergebnis für Stewart Haas Racing beenden. Stewart landete auf Platz sechs, Newman auf zwölf. Jimmie Johnson und Juan Pablo Montoya mussten am Ende mir ihren Autos kämpfen. Immerhin kam der fünffache Champion auf Platz 19 ins Ziel, Montoya beendete das 18. „Brickyard 400“ auf einem enttäuschenden 28. Platz.

 

Bereits nächstes Wochenende folgt mit dem Pocono Raceway in Long Pond, Pennsylvania ein weiterer Superspeedway. Über dieses Rennen erhaltet Ihr im Laufe der Woche mehr Infos von meinen Kollegen. Ich verabschiede mich nun für zwei Wochen in den Urlaub. Bis Michigan!!

 

Statistik aus Indianapolis:

 

Results "Brickyard 400"
Results "Brickyard 400"
Standings after "Brickyard 400"
Standings after "Brickyard 400"
 

2 Kommentare

  1. jau,,schad für redbull…bin au froh daß kyle noch auf den 10ten gekommen is, nach dem pechrennen für ihn..immerhin von 5 auf 4 in den standings…

    get the victory @ pocono #18 goooo

    keep racing

  2. Ich ärger mich immer noch über RB Racing. Kasey Kahne hatte tolle Chancen das Rennen zu gewinnen. Brian Vickers dagegen hat ein tolles Rennen gefahren. Von 31 auf 13 (?) zu fahren ist eine starke Leistung wie ich finde.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.