Rennbericht Quaker State 400

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(Sparta, Kentucky) Erstmals seit 2001 wurde wieder ein neues Oval in den NASCAR Sprint Cup Kalender aufgenommen, der Kentucky Speedway. Die Premiere am vergangen Wochenende war ganz ordentlich und „Rowdy“ Kyle Busch nutzte diese Gelegenheit, er fuhr einen überragenden Sieg beim Quaker State 400 ein.

 

 

Der Kentucky Speedway, nach so langer Zeit und unzähligen Rechtsstreitigkeiten einigte man sich endlich im Hause NASCAR und nahm das 1,5 Meilen lange Oval für 2011 in den Kalender auf. Nun ist das Event auch schon wieder vorbei. Vor ausverkauften Tribünen, welche extra im Frühjahr noch um 50.000 Plätze erweitert fand die Premiere statt. Nach dem schlechten Wetter, welches am Freitagnachmittag das Qualifying verhinderte, strahlte dann am Rennsamstag die Sonne. Gleich von Anfang an war klar, dass die Busch Brüder Kurt und Kyle heute eine besondere Rollen spielen werden.

Zu Beginn zogen die beiden im Formationsflug, Kurt vor Kyle, auf und davon. Schnell hatten sie einen komfortablen Vorsprung herausgefahren, ehe sie die Competition Caution in Lap 30 ein bremste. Kyle übernahm anschließend die Führung und gab diese für die meiste Zeit des Abends nicht mehr her. Am Ende holte er sich den verdienten Extrapunkt mit 125 Leadlaps. In einem spannende Shootout konnte Kyle, nachdem Clint Bowyer vier Runden vor Schluss wegen eines Drehers die sechste Gelbphase auslöste, Jimmie Johnson und David Reutimann in Schacht halten und so den Premierensieg beim Quaker State 400 abstauben. Alles in allem ein sehr verdienter Sieg vom jüngeren Busch Bruder. Johnson musste sich auf der Linie noch gegen Reutimann geschlagen geben und landete so nur auf Platz drei. Ryan Newman und Carl Edwards komplettieren hinter den Dreien die Top 5.

Insgesamt war es ein sehr ruhiges Rennen, welches durch lange Green-Flag-Runs geprägt war. Lediglich sechs Gelbphasen über 267 Runden verteilt unterbrachen den Rennfluss. Bei einer war auch Publikumsliebling Dale Earnhardt Jr. involviert. Bei ihm machte der linke Vorderreifen schlapp, im Ziel reichte es lediglich für Position 30. Bei Hendrick verlief der Abend bis auf Johnson allgemein nicht so gut, wie man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Mark Martin und Jeff Gordon lagen früh eine Runde zurück und hatten immer wieder mit dem Auto zu kämpfen. Am Ende Wurde Martin 22. und Gordon zehnter.

Standings and Result Quaker State 400: (Für größere Ansicht => auf Bild klicken)

 

Standings and Result
 

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